Die kurze Antwort
Virus, Wurm und Trojaner sind alles Schadsoftware, auf Englisch «Malware». Ein Virus versteckt sich in einer Datei und wird aktiv, wenn jemand sie öffnet; ein Wurm kriecht ganz allein durchs Netz von Gerät zu Gerät; ein Trojaner tarnt sich als nützliches Geschenk, etwa als Gratis-Spiel. Herein kommen sie meist durch Anhänge, Downloads, fremde USB-Sticks oder falsche Apps.
Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Viren, Würmer, Trojaner»
Was ist Schadsoftware?
Manche Programme wurden gebaut, um zu schaden: Sie stehlen Daten, sperren Dateien oder machen Ärger. Man nennt sie Schadsoftware. Virus, Wurm und Trojaner sind drei bekannte Arten. Das deutsche BSI weist darauf hin, dass sich heutige Schadsoftware oft gar nicht mehr genau einer Art zuordnen lässt – sie kann mehrere Tricks auf einmal. Zum Glück kann man sich mit ein paar Regeln gut schützen.
Was ist der Unterschied?
- Der Virus versteckt sich in einer anderen Datei. Öffnet jemand die Datei, wird er aktiv und kopiert sich in weitere Dateien – wie ein Schnupfen, der weitergegeben wird.
- Der Wurm braucht niemanden, der klickt. Er sucht selbst nach Lücken und kriecht durchs Netz von Gerät zu Gerät.
- Der Trojaner sieht aus wie ein Geschenk, zum Beispiel ein Gratis-Spiel. Doch drinnen steckt Schadsoftware. Man installiert ihn selbst, ohne es zu merken. Der Name kommt aus einer alten Sage mit einem Holzpferd.
Und was ist Erpresser-Software?
Erpresser-Software, auf Englisch «Ransomware», sperrt Fotos und Dateien und verlangt Geld, damit man sie zurückbekommt. Wer eine Sicherungskopie hat, bleibt ruhig. Erwachsene holen dann Hilfe, statt zu bezahlen.
Wie kommt Schadsoftware herein?
Fast immer durch eine Tür, die jemand öffnet:
- einen Anhang in einer Mail, zum Beispiel eine Datei, die «rechnung.pdf.exe» heisst und nur so tut, als wäre sie ein Dokument;
- einen Download von einer unbekannten Seite, etwa ein Gratis-Programm;
- einen fremden USB-Stick;
- eine falsche App, die nicht aus dem offiziellen Store kommt.
Wie schütze ich mich?
- Nichts Unbekanntes öffnen und keine fremden USB-Sticks einstecken. Einen gefundenen Stick gibst du einem Erwachsenen.
- Apps nur aus dem offiziellen Store laden.
- Updates bald installieren: Sie stopfen die Lücken, durch die ein Wurm kriechen würde.
- Eine Sicherungskopie machen – gegen Erpresser-Software hilft sie am meisten.
- Benimmt sich ein Gerät komisch, sofort sagen. Kinder sagen es Mama oder Papa.
So erklärt es Bipo
3 Lernkarten aus der Lektion «Viren, Würmer, Trojaner», genau so, wie sie im Spiel stehen.
Der Virus
Ein Computervirus versteckt sich in einer anderen Datei. Öffnet jemand die Datei, wird er aktiv und kopiert sich in weitere Dateien. Wie ein Schnupfen, der weitergegeben wird.
Bipo: Hatschi! Nur haben Computer leider kein Taschentuch.
Der Wurm
Ein Wurm braucht niemanden, der klickt. Er sucht selbst nach Lücken und kriecht durchs Netz von Gerät zu Gerät.
Bipo: Ein Wurm kriecht ganz allein weiter. Darum: Lücken stopfen!
Der Trojaner
Ein Trojaner sieht aus wie ein Geschenk, zum Beispiel ein Gratis-Spiel. Doch drinnen versteckt sich Schadsoftware. Der Name kommt aus einer alten Sage mit einem Holzpferd.
Bipo: Ein Geschenk mit Überraschung. Leider mit einer blöden!
MerkeVirus, Wurm und Trojaner sind Schadsoftware. Sie kommen durch Anhänge, Downloads, fremde Sticks und falsche Apps. Im Zweifel nicht öffnen, sondern fragen.
Wichtige Begriffe
- Schadsoftware
- Programme, die gebaut wurden, um zu schaden: Daten stehlen, Dateien sperren, Ärger machen. Englisch: Malware.
- Wurm
- Schadsoftware, die sich ohne Klick selbst durchs Netz von Gerät zu Gerät verbreitet.
- Trojaner
- Schadsoftware, die sich als nützliches Programm oder Geschenk tarnt.
Teste dich
Fragen aus dem Test der Lektion. Tipp auf eine Antwort.
1. Was ist Schadsoftware?
Lösung zeigen
Ein Programm, das schadet – Viren, Würmer und Trojaner gehören dazu.
2. Was braucht ein Wurm nicht, um sich auszubreiten?
Lösung zeigen
Jemanden, der klickt – Er kriecht selbst von Gerät zu Gerät.
3. Wie tarnt sich ein Trojaner?
Lösung zeigen
Als Geschenk – Wie das Holzpferd in der alten Sage.
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Quellen und Hilfe
- BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik): Schadprogramme
- BACS (Bundesamt für Cybersicherheit): Mythen zu Schadsoftware und Massnahmen bei Verdacht auf eine Infektion
- BACS: Geräteschutz, Passwörter und Zugriffsschutz
Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 10-3 «Viren, Würmer, Trojaner» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten
Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).
