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Miteinander online

Darf ich Bilder aus dem Internet verwenden?

  • Für Kinder und Eltern
  • Erklärt
  • 6 Minuten lesen

Die kurze Antwort

Nur weil ein Bild im Internet steht, ist es nicht frei: Wer es gemacht hat, dem gehört es. Erlaubt sind eigene Bilder, Bilder mit Erlaubnis und freie Bilder, zum Beispiel mit einer Creative-Commons-Lizenz – dann hältst du ihre Regeln ein und gibst die Quelle an. Für den Unterricht gelten teils Ausnahmen, aber nicht für das Veröffentlichen im Internet.

Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Wem gehört das Bild?»

Wem gehört ein Bild aus dem Internet?

Wer ein Bild malt, ein Foto macht oder ein Lied schreibt, ist der Urheber. Ihm gehört das Werk, auch wenn es im Internet zu finden ist. Gefunden heisst darum nicht geschenkt: Ein Bild aus der Bildersuche darfst du nicht einfach für dein Plakat oder dein Video nehmen. Auch Lieder aus dem Radio oder einer Musik-App gehören jemandem. Deine eigene Zeichnung gehört dagegen dir, ganz von selbst.

Welche Bilder darf ich benutzen?

Die wichtigste Regel heisst: Fremdes Bild oder Lied – zuerst fragen. Wer es gemacht hat, entscheidet. Ohne zu fragen geht es in diesen Fällen:

  • Eigene Fotos und Zeichnungen: am einfachsten, denn sie gehören dir.
  • Freie Bilder und Musik: Viele Programme bringen Bilder und Lieder mit, die man benutzen darf. Weitere Sammlungen sucht ihr zusammen mit Mama oder Papa. Die Regeln dazu genau lesen.
  • Creative Commons (CC): Diese Bilder darf man nutzen, aber mit Regeln. Fast immer gehört der Name der Person dazu, die sie gemacht hat. Manche erlauben keine Änderungen oder nur Nutzungen, mit denen niemand Geld verdient.
  • Sehr alte Werke: Der Schutz dauert nicht ewig. Danach ist ein Werk frei – darum sind sehr alte Märchen oft frei.

Wie gebe ich die Quelle richtig an?

Benutzt du ein erlaubtes Bild, schreibst du klein darunter, woher es kommt. Das ist Danke sagen auf Medien-Art.

  1. Wer hat das Bild gemacht? Den Namen der Fotografin oder des Zeichners aufschreiben.
  2. Wo hast du es gefunden? Die Sammlung oder die Internetseite nennen.
  3. Bei Creative Commons: die Regeln der Lizenz einhalten, also zum Beispiel nichts verändern, wenn Änderungen nicht erlaubt sind.
  4. Alles klein unter das Bild oder ans Ende des Plakats, der Präsentation oder des Videos setzen.

Was gilt beim Posten und Teilen?

  • Hochladen ist etwas anderes als Anschauen: Wer Bilder, Texte oder Musik auf eine eigene Seite, in Social Media oder in ein Tauschnetz stellt, braucht dafür die Erlaubnis – auch ohne Geld damit zu verdienen.
  • Ein fremdes Foto neu hochladen oder reposten braucht darum eine Erlaubnis.
  • Sind Menschen auf dem Foto, fragst du auch sie. Sie dürfen mitbestimmen, ob ein Bild von ihnen veröffentlicht wird.

So erklärt es Bipo

3 Lernkarten aus der Lektion «Wem gehört das Bild?», genau so, wie sie im Spiel stehen.

  • Gefunden heisst nicht geschenkt

    Nur weil du ein Bild im Netz findest, darfst du es nicht einfach für dein Plakat oder Video nehmen. Auch Lieder aus dem Radio oder einer Musik-App gehören jemandem.

    Bipo: Gefunden heisst nicht geschenkt!

  • Creative Commons

    Manche Werke tragen das Zeichen CC für Creative Commons. Dann darfst du sie benutzen, aber mit Regeln. Fast immer gehört der Name des Urhebers dazu.

    Bipo: CC ist wie ein Zettel mit Spielregeln am Bild.

  • Die Quelle angeben

    Benutzt du ein erlaubtes Bild, schreibst du klein darunter, woher es kommt: wer es gemacht hat und wo du es gefunden hast. Das heisst Quelle angeben.

    Bipo: Danke sagen auf Medien-Art: Name drunter!

Gut zu wissen

Im Zweifel: lieber selbst fotografieren oder zeichnen. Was du selbst gemacht hast, darfst du ohne Sorgen benutzen.

MerkeFremdes Bild oder Lied: zuerst fragen. Freie Werke darfst du benutzen, wenn du ihre Regeln einhältst und die Quelle angibst.

Wichtige Begriffe

Urheber
Die Person, die ein Bild, ein Foto, einen Text oder ein Lied gemacht hat. Ihr gehört das Werk.
Creative Commons
Freie Lizenzen mit dem Zeichen CC. Man darf das Werk nutzen, wenn man die Regeln einhält, fast immer mit Namen.
Quelle
Die Angabe, wer ein Bild gemacht hat und wo man es gefunden hat. Sie steht klein unter dem Bild.

Teste dich

Fragen aus dem Test der Lektion. Tipp auf eine Antwort.

  1. 1. Wie heisst die wichtigste Regel?

    Lösung zeigen

    Fremdes Bild oder Lied: zuerst fragen – Wer es gemacht hat, entscheidet.

  2. 2. Du findest ein Bild in der Bildersuche. Darfst du es einfach für dein Plakat nehmen?

    Lösung zeigen

    Nein, gefunden heisst nicht geschenkt – Es gehört trotzdem jemandem.

  3. 3. Was gehört fast immer zu einem CC-Bild?

    Lösung zeigen

    Der Name des Urhebers – Das sind die Spielregeln von Creative Commons.

Jetzt selbst ausprobieren

Die Lektion dazu

«Wem gehört das Bild?»

Lektion 9 von 11 aus der Welt «Medien-Macher»

Mit Bildkarten, Spiel, Mission und kurzem Test. Gratis, ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert. Etwa 15 bis 20 Minuten.

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Entdecken · Spielen · Mission · Test · Anhören

Mehr dazu im Spiel: «Bilder teilen» · «Bonus: Erlaubt oder verboten? Gesetze im Netz»

Verwandte Fragen

Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
  • MI.1.3.e Medieninhalte mit Quellenangabe weiterverwenden – Das Kind darf fremde Bilder und Texte nur mit Quellenangabe in eigene Arbeiten einbauen.
  • MI.1.3.g Medienbeiträge unter Beachtung der Rechtslage herstellen – Das Kind macht Beiträge mit eigenen und fremden Inhalten und hält sich an Recht und Sicherheitsregeln.

Quellen und Hilfe

Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 7-8 «Wem gehört das Bild?» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten

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