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Miteinander online

Was ist im Internet verboten?

  • Für Kinder und Eltern
  • Erklärt
  • 5 Minuten lesen

Die kurze Antwort

Was draussen verboten ist, ist auch online verboten: andere beleidigen oder bedrohen, Lügen über sie verbreiten, fremde Filme, Musik oder Spiele hochladen und weiterverbreiten und fremde Konten öffnen – auch als Spass. Das Netz ist kein rechtsfreier Raum. In der Schweiz gilt für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren das Jugendstrafrecht.

Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Bonus: Erlaubt oder verboten? Gesetze im Netz»

Gelten draussen und online dieselben Regeln?

Ja. Gesetze gelten auch mit WLAN. Nur weil man online kein Gesicht sieht und sich hinter einem Profil verstecken kann, ist dort nicht alles erlaubt. Jedes Land hat eigene Gesetze fürs Internet, auch ein eigenes Mindestalter für Apps.

Was ist verboten?

  • Beleidigen und beschimpfen: Wer andere online beleidigt, kann bestraft werden, genau wie auf der Strasse.
  • Drohen und erpressen: «Wenn du nicht tust, was ich will, passiert etwas Schlimmes» ist verboten.
  • Lügen über andere verbreiten: Gerüchte und erfundene Geschichten können jemandem sehr schaden.
  • Fremde Sachen kopieren und weitergeben: Filme, Musik und Spiele gehören ihren Machern. Sie ins Netz hochladen oder an viele Leute weiterschicken ist verboten.
  • Fremde Konten öffnen: das Passwort von jemand anderem ausprobieren, in sein Konto gehen oder ein falsches Profil in seinem Namen machen – auch als Spass. Ein fremdes Konto ist wie ein fremdes Zimmer.
  • Fotos und Videos von anderen ohne ihr Ja verbreiten, besonders peinliche oder Nacktbilder. Nacktbilder von Kindern weiterzuschicken, kann selbst strafbar sein.

Was darf ich ohne Sorgen teilen?

  • Was du selbst gemacht hast: deine Zeichnung, dein Lied, dein Foto von einer Landschaft. Es gehört dir.
  • Fotos von anderen, wenn sie vorher Ja gesagt haben.
  • Freie Bilder und Musik, wenn du ihre Regeln einhältst und die Quelle angibst.
  • Deine Meinung – freundlich und ohne andere kleinzumachen.

Können auch Kinder bestraft werden?

Ja. In der Schweiz gilt für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren das Jugendstrafrecht. Dort geht es vor allem um Schutz und Erziehung: Wer etwas Verbotenes getan hat, soll lernen, es nicht wieder zu tun. Das heisst auch: «Ich habe es nur zum Spass gemacht» schützt nicht. Wer unsicher ist, ob etwas erlaubt ist, fragt vorher einen Erwachsenen.

Wer hilft, wenn mir online jemand droht?

Die Polizei hilft auch Kindern – bei Drohungen, Erpressung oder gefährlichen Fremden. Zusammen mit einem Erwachsenen darfst du dort Hilfe holen. Vorher machst du Bildschirmfotos als Beweis, ausser es geht um Nacktbilder. Und wenn du zuerst einfach mit jemandem reden willst: Die 147 von Pro Juventute ist rund um die Uhr da.

So erklärt es Bipo

3 Lernkarten aus der Lektion «Bonus: Erlaubt oder verboten? Gesetze im Netz», genau so, wie sie im Spiel stehen.

  • Auch im Netz gibt es Gesetze

    Was auf der Strasse verboten ist, ist auch im Internet verboten: beleidigen, drohen, stehlen, Lügen über andere verbreiten. Das Netz ist kein rechtsfreier Raum.

    Bipo: Gesetze gelten auch mit WLAN!

  • Was gehört wem?

    Deine eigene Zeichnung gehört dir. Filme, Musik und Spiele gehören ihren Machern. Sie einfach zu kopieren und weiterzugeben ist verboten.

    Bipo: Selbst gemacht darf ich teilen!

  • Fremde Konten sind tabu

    Das Passwort von jemand anderem ausprobieren, in sein Konto gehen oder ein falsches Profil von ihm machen ist verboten, auch als Spass.

    Bipo: Ein fremdes Konto ist wie ein fremdes Zimmer.

Gut zu wissen

Gesetze sind nicht nur Verbote: Sie schützen auch dich. Darum kann dir die Polizei helfen, wenn dich online jemand bedroht oder erpresst.

MerkeWas draussen verboten ist, ist auch online verboten: beleidigen, drohen, fremde Sachen kopieren und fremde Konten öffnen.

Wichtige Begriffe

Gesetze
Regeln für alle, die das Zusammenleben schützen. Wer sie bricht, kann bestraft werden – online wie draussen.
kopieren
Etwas vervielfältigen. Fremde Filme, Musik und Spiele hochzuladen oder an viele weiterzugeben, ist verboten – sie gehören ihren Machern.
Passwort
Der geheime Schlüssel zu einem Konto. Fremde Passwörter auszuprobieren, ist verboten.

Teste dich

Fragen aus dem Test der Lektion. Tipp auf eine Antwort.

  1. 1. Was darfst du ohne Sorgen posten?

    Lösung zeigen

    Deine eigene Zeichnung – Was du selbst gemacht hast, gehört dir.

  2. 2. Ist es erlaubt, das Passwort eines Freundes auszuprobieren?

    Lösung zeigen

    Nein, auch nicht als Spass – Ein fremdes Konto ist wie ein fremdes Zimmer.

  3. 3. Wer kann bei Drohungen im Netz helfen?

    Lösung zeigen

    Die Polizei – Die Polizei hilft auch Kindern.

Jetzt selbst ausprobieren

Die Lektion dazu

«Bonus: Erlaubt oder verboten? Gesetze im Netz»

Aus der Welt «Netz-Bürger»

Mit Bildkarten, Spiel, Mission und kurzem Test. Gratis, ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert. Etwa 15 bis 20 Minuten.

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Mehr dazu im Spiel: «Wem gehört das Bild?» · «Bilder teilen» · «Drohung? Du bist nicht allein»

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  • MI.1.3.g Medienbeiträge unter Beachtung der Rechtslage herstellen – Das Kind macht Beiträge mit eigenen und fremden Inhalten und hält sich an Recht und Sicherheitsregeln.
  • MI.1.1.d Regeln und Werte verschiedener Lebenswelten (z. B. Netiquette) – Das Kind kennt Anstandsregeln im Netz und in Spielwelten und hält sich daran.

Quellen und Hilfe

Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 11-12 «Bonus: Erlaubt oder verboten? Gesetze im Netz» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten

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