Die kurze Antwort
Viele Handys speichern in jedem Foto heimlich, wo es gemacht wurde. Zeigst du so ein Foto im Internet, kann man den Ort manchmal herausfinden – und oft verrät auch das, was auf dem Bild zu sehen ist, wo du wohnst. Darum schaltest du die Ortsdaten in der Kamera zusammen mit einem Erwachsenen aus und postest keine Fotos vor dem eigenen Haus.
Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Standort und Karten»
Wie kommt der Ort ins Foto?
Dein Handy weiss fast immer, wo es ist. Hoch über der Erde kreisen Satelliten, die ständig die genaue Uhrzeit senden. Das Handy hört mindestens vier davon und rechnet aus, wo es ist – das heisst GPS. Im Haus hilft es sich mit WLAN-Netzen und Handyantennen in der Nähe. Viele Kamera-Apps schreiben diesen Ort beim Fotografieren unsichtbar mit ins Foto. Auf dem Bild selbst siehst du davon nichts.
Was verrät das Bild selbst?
Auch ohne versteckte Ortsdaten kann ein Foto viel erzählen:
- Das eigene Haus oder die Haustür: Wer das Bild sieht, kann herausfinden, wo du wohnst.
- Strassenschilder, Hausnummern oder bekannte Gebäude im Hintergrund.
- Die Schule: Ein Foto vor dem Schulhaus verrät, wo du jeden Tag bist.
- Ein Live-Foto vom Spielplatz oder vom Ausflug zeigt allen, wo du gerade jetzt bist.
Wie schütze ich mich?
- Schaut zusammen in den Einstellungen der Kamera nach, ob sie den Ort speichert, und schaltet das aus, wenn ihr Fotos teilt.
- Vor dem Posten das Bild genau anschauen: Ist das Haus, die Schule oder ein Strassenschild zu sehen? Dann lieber ein anderes Foto nehmen.
- Keine Fotos vor dem eigenen Haus öffentlich posten.
- Den Standort nur mit Menschen teilen, die du im echten Leben gut kennst, zum Beispiel mit Mama oder Papa – nie mit Online-Bekanntschaften, auch wenn sie nett schreiben.
- Beim Standort-Teilen eine Zeit wählen, zum Beispiel eine Stunde. Immer teilen ist selten nötig.
Warum ist der Standort so wichtig?
Fremde müssen nie wissen, wo du wohnst oder zur Schule gehst. Ein Foto ist schnell geteilt und kann von anderen gespeichert und weitergegeben werden. Was einmal im Netz ist, kommt kaum mehr zurück. Darum ist es klug, schon vor dem Teilen aufzupassen. Macht in der Familie eine Standort-Regel ab, die für alle gilt – auch für die Erwachsenen.
So erklärt es Bipo
3 Lernkarten aus der Lektion «Standort und Karten», genau so, wie sie im Spiel stehen.
Fotos verraten den Ort
Viele Handys speichern in jedem Foto, wo es gemacht wurde. Zeigst du ein Foto im Internet, kann man den Ort manchmal herausfinden. Darum: keine Fotos vor dem eigenen Haus posten.
Bipo: Ein Foto kann mehr erzählen, als man sieht!
Wie das Handy weiss, wo es ist
Hoch über der Erde kreisen Satelliten. Sie senden ständig die genaue Uhrzeit. Das Handy hört mindestens vier davon und rechnet aus, wo es ist. Das heisst GPS.
Bipo: Vier Satelliten, ein bisschen Rechnen, und schon weiss ich, wo ich bin!
Standort teilen: mit wem?
Du kannst deinen Standort teilen. Teile ihn nur mit Menschen, die du im echten Leben gut kennst, zum Beispiel mit Mama oder Papa. Nie mit Online-Bekanntschaften.
Bipo: Wo ich bin, wissen nur meine Liebsten.
Gut zu wissen
Ein Foto kann mehr erzählen, als man sieht. Ein Blick in die Kamera-Einstellungen dauert eine Minute – und schützt jedes Foto, das danach entsteht.
MerkeDas Handy rechnet mit Satelliten aus, wo es ist. Den Standort teilst du nur mit Menschen, die du wirklich kennst, und nur so lange wie nötig.
Wichtige Begriffe
- GPS
- Ein Satellitensystem aus den USA. Damit rechnet das Handy aus, wo es gerade ist.
- Satellit
- Ein Gerät, das hoch über der Erde kreist und zum Beispiel Zeitsignale für die Ortung sendet.
- Standort teilen
- Anderen zeigen, wo du gerade bist. Nur mit Menschen, die du wirklich kennst, und nur so lange wie nötig.
Teste dich
Fragen aus dem Test der Lektion. Tipp auf eine Antwort.
1. Warum postest du kein Foto vor deinem Haus?
Lösung zeigen
Man kann erkennen, wo du wohnst – Fotos können den Ort verraten.
2. Wer darf deinen Standort sehen?
Lösung zeigen
Menschen, die du im echten Leben gut kennst – Nie Online-Bekanntschaften, auch wenn sie nett schreiben.
3. Womit rechnet das Handy aus, wo es ist?
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Mit den Zeitsignalen von Satelliten – Das heisst GPS.
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Quellen und Hilfe
Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 13-4 «Standort und Karten» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten