Die kurze Antwort
Alles, was Sie in eine Chat-KI eingeben, landet bei der Firma, die sie betreibt – oft in einem anderen Land – und kann gespeichert oder ausgewertet werden. Darum gehören keine Passwörter, Ausweis- oder Kontonummern, Gesundheitsdaten, Adressen und keine Fotos oder Namen anderer Menschen hinein. Fragen ja, Geheimnisse nein.
Geprüft am 20.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Die grossen Anbieter»
So geht's
- Nie eingeben: Passwörter, PIN, Bestätigungscodes, Karten- und Kontonummern, AHV- oder Ausweisnummern.
- Persönliches weglassen oder ersetzen: statt echter Namen «Person A», statt der Adresse nur «eine Stadt in der Schweiz».
- Keine Fotos, Dokumente oder Aufnahmen von anderen Menschen hochladen – auch nicht von den eigenen Kindern.
- Bei Arbeit und Verein: keine vertraulichen Unterlagen, Kundendaten oder internen Zahlen in öffentliche KI-Dienste kopieren.
- In den Einstellungen nachsehen, ob Gespräche zum Training verwendet werden, und das wenn möglich ausschalten. Alte Verläufe löschen.
- Mit Kindern abmachen: In eine Frage kommen nie Name, Schule, Adresse oder Fotos – lieber einen Namen erfinden.
Gut zu wissen
Die grossen Chat-KIs kommen aus den USA, aus China und aus Europa, und jede Firma hat eigene Regeln. Wer seine Daten in Europa halten will, liest nach, wo der Anbieter speichert.
Selbst ausprobieren
«Die grossen Anbieter»
Lektion 8 von 9 aus der Welt «KI-Akademie»
Mit Bildkarten, Spiel, Mission und kurzem Test. Gratis, ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert. Etwa 15 bis 20 Minuten – Sie bestimmen das Tempo. Die Lektion ist für Kinder gemacht – und auch für Erwachsene ein schneller Weg, das Wichtigste selbst auszuprobieren.
Lektion gratis spielenEntdecken · Spielen · Mission · Test · Anhören
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Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
- MI.1.2.i Organisation und Finanzierung von Medien – Das Kind weiss, wie sich Medien und Gratis-Angebote bezahlen, zum Beispiel mit Werbung oder Daten.
- MI.2.3.j Gerät, lokales Netz, Internet als Speicherorte – Das Kind unterscheidet, ob Daten auf dem Gerät, im Heimnetz oder im Internet (Cloud) liegen und wer sie sehen kann.
Quellen und Hilfe
- Jugend und Medien (Bundesamt für Sozialversicherungen): Künstliche Intelligenz
- EDÖB (Eidgenössischer Datenschutzbeauftragter): Datenschutz
Geprüft am 20.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 15-8 «Die grossen Anbieter» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten