Die kurze Antwort
Ein sicheres Passwort ist vor allem lang: Am besten ist ein Passwortsatz aus vier oder mehr Wörtern, den nur du kennst. Ein kurzes Passwort wie «Hund123» ist in Sekunden geknackt. Jedes Konto bekommt ein eigenes Passwort, und wichtige Konten schützt zusätzlich ein zweiter Schlüssel, die Zwei-Faktor-Anmeldung.
Geprüft am 20.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Passwortsatz und Zwei-Faktor»
So geht's
- Kurze Passwörter vermeiden: «1234», der eigene Name oder ein Geburtstag sind schnell erraten. Computer probieren Millionen Passwörter pro Sekunde.
- Einen Passwortsatz bilden: vier oder mehr Wörter, die zusammen ein lustiges Bild im Kopf ergeben. Ein Beispiel aus dem Internet nie selbst verwenden.
- Für jedes Konto ein eigenes Passwort nehmen. Sonst ist alles offen, wenn eines verloren geht – wie ein einziger Schlüssel für Haus, Velo und Schatzkiste.
- Das Passwort geheim halten: Bei Kindern kennen es nur das Kind und die Eltern. Echte Firmen fragen nie danach.
- Zwei-Faktor einschalten: Neben dem Passwort braucht es einen Code oder eine Bestätigung auf dem Handy.
- Einen Passwortmanager nutzen: ein Tresor im Gerät, der alle Passwörter sicher aufbewahrt und mit einem einzigen starken Hauptpasswort geöffnet wird.
Gut zu wissen
Das deutsche BSI rät, ein langes Passwort aus mehreren zufälligen Wörtern zu bilden; das Schweizer BACS empfiehlt mindestens 12 Zeichen und für jeden Dienst ein eigenes Passwort. Leicht abgeänderte Passwörter («Sommer1», «Sommer2») schützen kaum.
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«Passwortsatz und Zwei-Faktor»
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Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
- MI.2.3.h Datenverlust und Schutzmassnahmen – Das Kind weiss, wie Daten verloren gehen können und wie man sie schützt, etwa mit Passwort, Update und Sicherungskopie.
- MI.1.3.d Sicherheitsregeln zu persönlichen Daten in eigenen Beiträgen – Das Kind gibt in eigenen Beiträgen keine persönlichen Daten preis (Name, Adresse, Passwort).
Quellen und Hilfe
- BSI: Sichere Passwörter erstellen
- BACS (Bundesamt für Cybersicherheit): Erste Schritte für Privatpersonen
- BACS: Ein Passwort für viele Konten
Geprüft am 20.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 5-5 «Passwortsatz und Zwei-Faktor» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten
Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).