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Handy und Familie

Mein Akku ist aufgebläht oder wird heiss – was tun?

  • Für Erwachsene
  • Was tun?
  • 5 Minuten lesen

Die kurze Antwort

Laden Sie das Gerät sofort nicht mehr und benutzen Sie es nicht weiter. Legen Sie es auf eine nicht brennbare Fläche, fern von Kindern und brennbaren Dingen, und drücken Sie nicht auf den Akku – ein beschädigter Akku kann brennen. Er gehört zur Reparatur oder an eine Sammelstelle, nie in den Abfall; bei Rauch oder Feuer die Feuerwehr rufen, in der Schweiz 118.

Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Notfall-Wissen: Akku und Notruf»

Woran erkennt man einen gefährlichen Akku?

In Handy, Tablet, Laptop und Kopfhörern steckt ein Lithium-Ionen-Akku. Er wird beim Laden warm – das ist normal. Gefährlich wird es bei diesen Zeichen:

  • Der Akku ist dick oder aufgebläht: Das Gehäuse wölbt sich, der Bildschirm hebt sich ab oder die Rückseite klafft.
  • Das Gerät wird sehr heiss, auch ohne dass es lädt oder viel arbeitet.
  • Es riecht komisch oder raucht.
  • Der Akku ist plötzlich sehr schnell leer. Auch das kann auf einen Defekt hinweisen.
  • Das Gerät ist hingefallen und danach auffällig warm. Ein beim Sturz beschädigter Akku sollte ersetzt werden.

Was tun Sie sofort?

  1. Ladekabel ziehen und das Gerät ausschalten, wenn das gefahrlos geht.
  2. Auf eine nicht brennbare Unterlage legen (Stein, Metall, Keramik), nicht in die Sonne, nicht in die Nähe von Papier oder Stoff.
  3. Nicht draufdrücken, nicht aufbiegen, nicht mehr laden.
  4. Kinder fernhalten. Sie lernen in Montibit: nicht anfassen, Abstand halten und sofort einen Erwachsenen holen.
  5. Zur Reparatur bringen oder bei einer betreuten Sammelstelle abgeben – am besten mit abgeklebten Polen in einem Plastiksack. Nie in den Hausmüll.

Und wenn der Akku raucht oder brennt?

  1. Abstand halten und die Feuerwehr rufen: in der Schweiz 118, in ganz Europa 112. Der Notruf 112 geht sogar vom gesperrten Handy aus.
  2. Wenn es gefahrlos geht: den Stecker des Ladegeräts ziehen.
  3. Kleine Geräte wie Handys nur löschen, wenn es gefahrlos geht. Akkubrände setzen grosse Hitze und giftige Gase frei.
  4. Auch ein scheinbar gelöschter Akku kann sich nach Stunden oder sogar Tagen wieder entzünden. Lassen Sie darum die Feuerwehr entscheiden.

Wie beugt man vor?

  • Nicht im Bett, unter dem Kissen oder unter der Decke laden – dort staut sich die Wärme. Das Gerät beim Laden auf einen Tisch legen.
  • Nicht über Nacht oder unbeaufsichtigt laden. Die meisten Akkubrände entstehen beim Laden.
  • Das passende oder ein geprüftes Ladegerät verwenden. Ein Kabel mit Rissen oder offenen Drähten nicht mehr benutzen.
  • Das Handy nie in der prallen Sonne oder im heissen Auto liegen lassen. Akkus mögen keine Hitze.
  • Nach einem Sturz die ersten Male beim Laden dabeibleiben und bei Überhitzung sofort ausstecken.

So erklärt es Bipo den Kindern

3 Lernkarten aus der Lektion «Notfall-Wissen: Akku und Notruf», genau so, wie sie im Spiel stehen.

  • Akkus mögen keine Hitze

    In Handy, Tablet und Kopfhörern steckt ein Akku. Er wird beim Laden warm. Lass ihn nie in der prallen Sonne oder im heissen Auto liegen.

    Bipo: Ein Akku in der Sonne schwitzt. Das mag er gar nicht!

  • Nie im Bett laden

    Lade nie im Bett, unter dem Kissen oder unter der Decke. Dort staut sich die Wärme. Leg das Gerät beim Laden auf einen Tisch.

    Bipo: Mein Bett ist zum Schlafen, nicht zum Laden!

  • Dick, heiss oder Rauch: Abstand!

    Ist ein Akku aufgebläht, sehr heiss, riecht er komisch oder raucht er: nicht anfassen, Abstand halten und sofort einen Erwachsenen holen.

    Bipo: Weg davon und Hilfe holen. Das ist genau richtig!

Gut zu wissen

Die meisten Akkubrände entstehen beim Laden. Auch ein scheinbar gelöschter Akku kann nach Stunden wieder brennen – darum die Feuerwehr entscheiden lassen.

MerkeAkkus nie im Bett laden und vor Hitze schützen. Ist ein Akku dick, heiss oder raucht er: Abstand und Erwachsene holen. Notruf 112: ruhig sagen, wer, was, wo, und nicht zuerst auflegen.

Wichtige Begriffe

Akku
Eine Batterie, die man wieder aufladen kann. Sie steckt in Handy, Tablet, Laptop und Kopfhörern.
Notruf
Eine Nummer für echte Notfälle, die gratis ist. Bei Feuer ruft man in der Schweiz die 118.
112
Der Notruf in ganz Europa. Er geht auch vom gesperrten Handy aus, ganz ohne Code.

Testen Sie sich

Fragen aus dem Test der Lektion. Tippen Sie auf eine Antwort.

  1. 1. Wo lässt du ein Handy im Sommer nie liegen?

    Lösung zeigen

    Im heissen Auto – Akkus mögen keine Hitze.

  2. 2. Ein Ladekabel hat Risse. Was tust du?

    Lösung zeigen

    Nicht mehr benutzen, Bescheid sagen – Ein kaputtes Kabel ist gefährlich.

  3. 3. Ein Akku ist aufgebläht und riecht komisch. Was tust du?

    Lösung zeigen

    Abstand halten und Erwachsene holen – Nicht anfassen, Hilfe holen.

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Die Lektion dazu

«Notfall-Wissen: Akku und Notruf»

Lektion 8 von 11 aus der Welt «Handy-Profi»

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Mehr dazu im Spiel: «Akku und Laden» · «Akku und seltene Rohstoffe»

Verwandte Fragen

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  • AK.1 Handhabung – Geräte und Programme bedienen, sich anmelden, Dateien ablegen und mit der Tastatur schreiben.

Quellen und Hilfe

Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 13-12 «Notfall-Wissen: Akku und Notruf» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten

Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).

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