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Wie richte ich ein sicheres Profil für mein Kind ein?

  • Für Eltern
  • Was tun?
  • 5 Minuten lesen

Die kurze Antwort

Ein sicheres Profil hat einen Fantasienamen statt des echten Namens, ein Profilbild ohne Gesicht, steht auf «privat» und verrät weder Schule noch Wohnort. Schalten Sie den Standort aus und beschränken Sie Kommentare und Nachrichten auf bekannte Kontakte. Am besten richten Sie das Profil gemeinsam mit Ihrem Kind ein.

Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Bonus: Ein sicheres Fantasie-Profil»

Was ist vor dem ersten Konto zu klären?

Die meisten grossen Plattformen erlauben ein eigenes Konto laut ihren Regeln erst ab 13 Jahren. Geben Sie das richtige Geburtsdatum an – nur dann greifen die Schutzeinstellungen für Jugendliche. Laut Pro Juventute sind zum Beispiel Instagram-Konten unter 16 von selbst privat, und bei TikTok können unter 16-Jährige mit richtiger Altersangabe keine Direktnachrichten schicken oder bekommen. Ein falsches Geburtsjahr schaltet diesen Schutz aus.

Wie richtet man das Profil Schritt für Schritt ein?

  1. Fantasienamen wählen, zum Beispiel «Flinker Fuchs»: kein Nachname, kein Geburtsjahr, keine Schule im Namen.
  2. Profilbild ohne Gesicht: eine Zeichnung, ein Tier oder das Lieblingsessen. Ein Foto vom Gesicht oder vom Haus verrät zu viel.
  3. In der Beschreibung keine Adresse, keine Telefonnummer, keinen Wohnort und keine Schule angeben.
  4. Konto auf «privat» stellen. Dann sehen nur Menschen die Beiträge, die Ihr Kind wirklich kennt und angenommen hat.
  5. Anfragen von Fremden ablehnen.
  6. Standort ausschalten und Ortsangaben in Fotos deaktivieren.
  7. Nachrichten und Kommentare auf Freunde beschränken.
  8. Die Familienfunktionen der App nutzen und die Einstellungen ab und zu gemeinsam anschauen.

Worauf achtet Ihr Kind beim Posten?

  • Ferienfotos erst zeigen, wenn alle wieder zu Hause sind. Sonst weiss jeder, dass die Wohnung leer ist.
  • Auf Fotos nichts zeigen, was den Wohnort verrät, zum Beispiel das eigene Haus.
  • Die Adresse bleibt in der Familie – sie gehört in kein Profil und in keinen Chat.
  • Vor dem Posten eines Fotos von anderen fragen, ob sie einverstanden sind.

Wie bleibt der Schutz Teamwork statt Kontrolle?

Kinderschutz ist kein Spionieren. Legen Sie die Regeln zusammen fest und erklären Sie, warum jede Einstellung wichtig ist. Abmachen sollten Sie auch: Sieht Ihr Kind etwas Komisches oder Gemeines, zeigt es Ihnen das – und bekommt dafür keinen Ärger. Pro Juventute rät, regelmässig darüber zu reden, was Ihr Kind gern macht, was es sieht und was es verunsichert, ohne gleich zu urteilen oder zu verbieten.

So erklärt es Bipo den Kindern

3 Lernkarten aus der Lektion «Bonus: Ein sicheres Fantasie-Profil», genau so, wie sie im Spiel stehen.

  • Ein Fantasiename

    Ein sicheres Profil beginnt mit einem Fantasienamen, zum Beispiel «Flinker Fuchs». Kein echter Nachname, kein Geburtsjahr, keine Schule.

    Bipo: Ich wäre der Funkelnde Schraubenzieher!

  • Nur für Freunde

    Stell dein Profil auf privat. Dann sehen nur Menschen deine Beiträge, die du wirklich kennst und angenommen hast. Fremde Anfragen lehnst du ab.

    Bipo: Die Tür geht nur für echte Freunde auf.

  • Standort aus

    Viele Apps wollen wissen, wo du bist. Schalte den Standort aus. Und zeig Ferienfotos erst, wenn du wieder zu Hause bist.

    Bipo: Wo ich bin? Das ist mein Geheimnis!

Gut zu wissen

Schutz ist Teamwork, kein Spionieren: Wenn Ihr Kind weiss, warum die Einstellungen wichtig sind, hält es sich eher daran und erzählt Ihnen, wenn etwas schiefgeht.

MerkeEin sicheres Profil hat einen Fantasienamen, ein Bild ohne Gesicht, steht auf privat und verrät keinen Ort.

Wichtige Begriffe

Fantasiename
Ein ausgedachter Name wie «Flinker Fuchs». Er verrät nicht, wer jemand ist.
privat
Nur angenommene Freunde sehen das Profil und die Beiträge. Fremde Anfragen werden abgelehnt.
Standort
Der Ort, an dem man gerade ist. Viele Apps wollen ihn wissen – beim Kinderprofil bleibt er ausgeschaltet.

Testen Sie sich

Fragen aus dem Test der Lektion. Tippen Sie auf eine Antwort.

  1. 1. Welcher Name ist am sichersten?

    Lösung zeigen

    Flinker Fuchs – Ein Fantasiename verrät nicht, wer du bist.

  2. 2. Was heisst «privat» beim Profil?

    Lösung zeigen

    Nur Freunde sehen es – Fremde Anfragen lehnst du ab.

  3. 3. Wann zeigst du ein Ferienfoto?

    Lösung zeigen

    Erst wieder zu Hause – So weiss niemand, wo du gerade bist.

Selbst ausprobieren

Die Lektion dazu

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Mehr dazu im Spiel: «Was ist Social Media?» · «Konten, Updates, Kinderschutz»

Verwandte Fragen

Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
  • MI.1.3.d Sicherheitsregeln zu persönlichen Daten in eigenen Beiträgen – Das Kind gibt in eigenen Beiträgen keine persönlichen Daten preis (Name, Adresse, Passwort).
  • MI.1.4.b Medien für gemeinsames Arbeiten nutzen, Sicherheitsregeln befolgen – Das Kind arbeitet und tauscht sich mit Medien aus und hält sich an Sicherheitsregeln.

Quellen und Hilfe

Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 12-11 «Bonus: Ein sicheres Fantasie-Profil» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten

Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).

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