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Roblox, Fortnite, Snapchat, Discord: Was Eltern einstellen sollten

  • Für Eltern
  • Was tun?
  • 5 Minuten lesen

Die kurze Antwort

Alle vier haben Einstellungen für Eltern, aber keine ersetzt die Begleitung. Bei Roblox und Fortnite steuern Sie Chat, Käufe, Spielzeit und Altersstufen über ein verknüpftes Elternkonto oder eine Eltern-PIN. Snapchat und Discord sind erst ab 13; dort gibt es ein Familiencenter, in dem Eltern Kontakte sehen, aber keine Nachrichten. Bei allen gilt: echtes Geburtsdatum angeben, Chat mit Fremden aus, Standort aus und die Einstellungen gemeinsam mit dem Kind anschauen.

Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Bonus: Ein sicheres Fantasie-Profil»

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So geht's

  1. Gemeinsam einrichten: Setzen Sie sich mit Ihrem Kind hin und erklären Sie, warum Sie welche Einstellung wählen.
  2. Das echte Geburtsdatum angeben. Nur dann greifen die Schutzeinstellungen für Kinder und Jugendliche.
  3. Chat und Sprachchat mit Fremden ausschalten oder auf Freunde beschränken – und als Freunde nur Menschen, die Ihr Kind im echten Leben kennt.
  4. Standort aus, kein echter Name, keine Schule und kein Wohnort im Profil.
  5. Käufe mit einer Eltern-PIN oder einem Limit schützen und keine Kreditkarte im Konto des Kindes hinterlegen.
  6. Die Einstellungen alle paar Monate zusammen anschauen: Die Anbieter ändern sie oft.

Roblox

Kein festes Mindestalter; Konten gibt es ab 5 Jahren. PEGI empfiehlt Begleitung durch Eltern («Parental Guidance Recommended»), weil die Spiele von anderen Nutzern gebaut werden.

  • Chatten geht nur nach einer Altersprüfung (Schätzung per Kamera oder Ausweis), und dann nur mit ähnlichen Altersgruppen oder vertrauten Freunden.
  • Kinder von 5 bis 8 haben ein Konto «Roblox Kids»: Der Chat ist aus; Eltern können Text-Chat mit ähnlich Alten oder vertrauten Freunden erlauben. Ab 9 heisst das Konto «Roblox Select», der Chat wird schrittweise freigegeben.
  • Kindersicherung: in den Einstellungen (Zahnrad) unter «Kindersicherung» – mit einem eigenen, verknüpften Elternkonto oder im Elternmodus direkt auf dem Gerät des Kindes.
  • Einstellbar: Inhaltsstufe der Spiele und einzelne Spiele sperren, wer chatten darf, monatliches Ausgabenlimit, tägliche Bildschirmzeit, vertraute Freunde, Blockieren.
  • Ab 13 verwaltet das Kind Bildschirmzeit und Blockieren selbst, und die Ausgabenlimits fallen weg.

Fortnite

Fortnite Battle Royale hat PEGI 12, LEGO Fortnite PEGI 7; jede Insel hat eine eigene Altersstufe. Wer unter 13 ist (oder unter dem Alter, das ein Land verlangt), bekommt zuerst ein eingeschränktes Konto («Cabined Account»): Sprachchat, freier Textchat und Käufe mit echtem Geld sind aus, bis Eltern zustimmen.

  • Die Kindersicherung gehört zum Epic-Konto: im Epic-Kontoportal oder direkt in Fortnite einstellen und mit einer Eltern-PIN schützen. Sie gilt überall, wo sich Ihr Kind mit diesem Konto anmeldet.
  • Sprach- und Textchat: mit allen, mit Freunden und Team, nur mit Freunden oder mit niemandem. Unter 10 geht höchstens «nur Freunde», unter 13 höchstens «Freunde, Team und Verbindungen».
  • Freundschaftsanfragen und Käufe nur mit PIN; Käufe mit Zufallsinhalt für V-Bucks lassen sich sperren.
  • Altersstufe für Inseln festlegen, zum Beispiel «ab 10 Jahren» – höher eingestufte Inseln brauchen dann die PIN.
  • Spielzeit: Tageslimit oder feste Zeitfenster und ein Bericht, wie lange Ihr Kind gespielt hat.

Snapchat

Mindestalter 13 – für Kinder von 9 bis 12 ist Snapchat nicht gedacht. Konten von Kindern unter 13 werden gesperrt.

  • Mit dem echten Geburtsdatum bekommen 13- bis 17-Jährige Schutzeinstellungen, die sich nicht ausschalten lassen; das Geburtsjahr können sie später nicht ändern.
  • Snap Map: Der Standort ist standardmässig aus. Wenn überhaupt, nur mit wenigen engen Freunden teilen – mit Fremden geht es nicht.
  • Familiencenter: Eltern sehen die Freundesliste, mit wem Ihr Kind schreibt und wie viel Zeit es in der App verbringt – aber nicht, was geschrieben wird. Sie laden Ihr Kind ein, es muss annehmen; dafür müssen Sie auf Snapchat befreundet sein.
  • Im Familiencenter können Eltern auch den Standort anfragen und Konten melden.

Discord

Mindestalter 13, in manchen Ländern höher. Discord ist ein Chat mit Servern, oft rund um Games; auf grossen Servern schreiben sich viele Fremde.

  • Discord hat 2026 begonnen, Konten weltweit standardmässig mit Jugend-Einstellungen zu führen. Wer Altersbeschränktes sehen will, muss sein Alter bestätigen.
  • Familiencenter: Eltern sehen für die letzten 7 Tage neue Freunde, beigetretene Server und mit wem Ihr Kind geschrieben oder telefoniert hat – aber keine Nachrichten. Ihr Kind zeigt Ihnen dafür einen Code oder Link und nimmt die Verbindung an.
  • Verbundene Eltern legen fest, ob heikle Bilder verwischt oder blockiert werden, wer Freundschaftsanfragen schicken darf und ob Mitglieder eines Servers Direktnachrichten senden dürfen. Dazu kommen ein Ausgabenlimit und geplante Bildschirm-Pausen.
  • Am besten nur Servern von Freunden, der Klasse oder des Vereins beitreten, keinen grossen öffentlichen Servern.

Gut zu wissen

Die Einstellungen ändern sich oft. Diese Seite wurde im Oktober 2026 geprüft; schauen Sie im Zweifel in der Hilfe der jeweiligen App nach. Keine Einstellung ersetzt das Gespräch: Ihr Kind soll wissen, dass es kommen darf, wenn jemand komisch schreibt.

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  • MI.1.3.d Sicherheitsregeln zu persönlichen Daten in eigenen Beiträgen – Das Kind gibt in eigenen Beiträgen keine persönlichen Daten preis (Name, Adresse, Passwort).
  • MI.1.4.b Medien für gemeinsames Arbeiten nutzen, Sicherheitsregeln befolgen – Das Kind arbeitet und tauscht sich mit Medien aus und hält sich an Sicherheitsregeln.

Quellen und Hilfe

Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 12-11 «Bonus: Ein sicheres Fantasie-Profil» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten

Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).

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