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Schutz und Hilfe

Ein Fremder schreibt meinem Kind im Chat – woran erkenne ich Cybergrooming?

  • Für Eltern
  • Erklärt
  • 2 Minuten lesen

Die kurze Antwort

Beim Cybergrooming sucht ein Erwachsener online Kontakt zu einem Kind, oft unter dem Vorwand, gleich alt zu sein, um Fotos zu bekommen oder ein Treffen zu erreichen. Warnzeichen sind viele Komplimente, Geschenke wie Spielwährung, Fragen nach Fotos oder Adresse, der Wunsch nach Geheimhaltung und der Wechsel in einen privaten Chat. Ihr Kind soll wissen: Es bekommt keinen Ärger, wenn es davon erzählt.

Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Wenn Nettsein ein Trick ist»

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So geht's

  1. Mit Ihrem Kind darüber reden, bevor etwas passiert: «Online weiss man nie sicher, wer schreibt.»
  2. Die Warnzeichen gemeinsam kennen: viele Komplimente, Geschenke, Fotos verlangen, Treffen vorschlagen, «das bleibt unser Geheimnis».
  3. Regeln abmachen: Fremden keine Adresse, keine Telefonnummer und keine Fotos schicken, sich nie allein mit jemandem aus dem Internet treffen.
  4. Versprechen, dass es keinen Ärger gibt, wenn das Kind etwas erzählt – auch wenn es selbst Fotos geschickt hat.
  5. Im Ernstfall: Chat nicht löschen, Beweise sichern, den Kontakt melden und blockieren und die Polizei informieren.
  6. Beratung holen: in der Schweiz bei Pro Juventute (147 für Kinder, Elternberatung) oder anonym über clickandstop.ch.

Gut zu wissen

Grooming passiert oft in Online-Spielen und auf Plattformen mit schwacher Altersprüfung. Interessieren Sie sich für die Spiele Ihres Kindes – dann erzählt es eher, wer dort mitspielt.

Selbst ausprobieren

Die Lektion dazu

«Wenn Nettsein ein Trick ist»

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Verwandte Fragen

Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
  • MI.1.4.b Medien für gemeinsames Arbeiten nutzen, Sicherheitsregeln befolgen – Das Kind arbeitet und tauscht sich mit Medien aus und hält sich an Sicherheitsregeln.
  • MI.1.1.c Folgen medialer Handlungen erkennen – Das Kind erkennt, was Online-Handeln bewirken kann, zum Beispiel bei Freundschaften oder Cybermobbing.
  • MI.1.3.d Sicherheitsregeln zu persönlichen Daten in eigenen Beiträgen – Das Kind gibt in eigenen Beiträgen keine persönlichen Daten preis (Name, Adresse, Passwort).

Quellen und Hilfe

Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 11-8b «Wenn Nettsein ein Trick ist» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten

Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).

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