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Abo-Falle und Kostenfallen auf dem Handy: So schützen Sie Ihr Kind

  • Für Eltern
  • Was tun?
  • 4 Minuten lesen

Die kurze Antwort

Kostenfallen auf dem Handy kommen meist als «gratis»: ein Test, der nach ein paar Tagen zum Abo wird, ein Gewinnspiel, bei dem man die Handynummer eintippt, oder eine SMS an eine teure Kurznummer. Lassen Sie beim Handy-Anbieter Ihres Kindes SMS-Kurznummern und Mehrwertnummern sperren – für SMS-Kurznummern muss der Anbieter eine kostenlose Sperre anbieten. Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind: Nummer, Adresse oder Kartendaten werden nie in ein Fenster getippt. Vor Reisen schalten Sie das Datenroaming aus oder legen eine Kostenlimite fest.

Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Abo-Fallen und Kostenfallen»

Lektion gratis spielenGratis und ohne Anmeldung.

So geht's

  1. Beim Handy-Anbieter sperren lassen: die Sperre für SMS- und MMS-Kurznummern (der Anbieter muss sie kostenlos anbieten – für alle Kurznummern oder nur für Erwachsenen-Angebote) und die Sperre für Mehrwertnummern wie 0900, 0901 und 0906.
  2. Prepaid oder Kostenlimite wählen: Bei Prepaid werden Kosten direkt vom Guthaben abgezogen, so bleibt der Schaden begrenzt. Bei einem Abo fragen Sie den Anbieter nach einer Kostenlimite.
  3. Käufe in App-Stores mit der Kaufanfrage sperren. Wie das geht, steht auf der Seite «Was sind In-App-Käufe und wie sperre ich sie?».
  4. Mit Ihrem Kind das Kleingedruckte üben: Steht unter dem grossen «Gratis»-Knopf «pro Woche», «Abo» oder ein Preis, heisst es Stopp. Machen Sie ein Bildschirmfoto, wenn etwas als gratis angepriesen wird – das hilft später als Beweis.
  5. Eine klare Regel abmachen: Bei Gewinnspiel-Fenstern nie die Handynummer, Adresse oder Kartendaten eintippen und nicht auf «Weiter», «Start» oder «Bestätigen» drücken. Auf SMS von unbekannten Nummern nicht antworten.
  6. Die Handyrechnung jeden Monat anschauen: Mehrwertdienste müssen dort getrennt aufgeführt sein. Unbekannte Kurznummern fallen so rasch auf.
  7. Vor einer Reise ins Ausland das Datenroaming ausschalten oder ein Datenpaket kaufen und beim Anbieter eine Kostenlimite setzen. Auf Schiffen und im Flugzeug den Flugmodus nutzen: Satellitennetze haben keine geregelten Preise. Auch in Grenznähe kann sich das Handy in ein ausländisches Netz einbuchen.
  8. Sagen Sie Ihrem Kind: «Wenn eine komische SMS kommt oder plötzlich etwas kostet, sag es mir sofort. Du bekommst keinen Ärger.» Je früher Sie es wissen, desto eher lässt sich ein Abo stoppen.

Reingefallen?

Kein Drama – vieles lässt sich rückgängig machen. Danken Sie Ihrem Kind, dass es davon erzählt.

  1. Bildschirmfotos von SMS, Angebot und Rechnung machen.
  2. SMS-Abo beenden: «STOPP» und den Namen des Dienstes an die Kurznummer schicken. Ist unklar, wem die Nummer gehört, nennt die Hotline Ihres Handy-Anbieters den Inhaber.
  3. App-Abo kündigen – das Löschen der App genügt nicht. iPhone: Einstellungen › Ihr Name › Abonnements › gewünschtes Abo › Abo kündigen. Android: in der Google Play App unter «Abos».
  4. Wurden Kreditkartendaten eingegeben: die Karte sofort sperren lassen.
  5. Den unberechtigten Betrag schriftlich beim Handy-Anbieter bestreiten und den Rest der Rechnung fristgerecht bezahlen. Während der Klärung darf der Anbieter den Anschluss nicht sperren oder kündigen. Musterbriefe gibt es beim Konsumentenschutz.
  6. Bei einer Abo-Falle im Internet: der Firma eingeschrieben schreiben, dass Sie getäuscht wurden, und den Vertrag wegen Irrtums und Täuschung anfechten.
  7. Keine Einigung? Die Schlichtungsstelle Telekommunikation (Ombudscom) hilft, wenn Sie sich vorher um eine Einigung bemüht haben; das Verfahren kostet 20 Franken. Kommt eine Betreibung, innert 10 Tagen Rechtsvorschlag erheben.

Gut zu wissen

Ein Abo über eine SMS-Kurznummer darf erst Geld kosten, wenn es auf dem Handy ausdrücklich bestätigt wurde, und der Anbieter muss vorher über Preis und Abbestellen informieren. Gratis-Angebote, die nach Kreditkartendaten fragen, sind fast immer ein Grund zur Vorsicht.

Selbst ausprobieren

Die Lektion dazu

«Abo-Fallen und Kostenfallen»

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Mit Bildkarten, Spiel, Mission und kurzem Test. Gratis, ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert. Etwa 15 bis 20 Minuten – Sie bestimmen das Tempo. Die Lektion ist für Kinder gemacht – und auch für Erwachsene ein schneller Weg, das Wichtigste selbst auszuprobieren.

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Quellen und Hilfe

Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 13-11 «Abo-Fallen und Kostenfallen» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten

Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).

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