Die kurze Antwort
Fast immer ist das Betrug: Die Nachricht will mit einer kleinen Gebühr an Ihre Kartendaten kommen oder Sie dazu bringen, eine falsche App zu installieren. Die Schweizerische Post fragt per SMS oder Mail nie nach Passwörtern, Sicherheitscodes oder vollständigen Kartendaten. Klicken Sie nicht, löschen Sie die SMS und prüfen Sie Sendungen nur in der offiziellen App oder auf der selbst eingetippten Webseite des Paketdienstes.
Geprüft am 20.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Betrugsmaschen gesammelt»
So geht's
- Nicht auf den Link tippen und nicht antworten – auch nicht mit «Stopp».
- Die Adresse genau lesen: Betrüger bauen Adressen wie «post.ch.irgendwas.info». Massgebend ist der Name direkt vor der Endung ganz rechts.
- Selbst nachschauen: die App des Paketdienstes öffnen oder die Webseite selbst eintippen und dort die Sendungsnummer prüfen.
- Keine App aus einem SMS-Link installieren. Apps nur aus dem offiziellen App-Store laden.
- Schon Kartendaten eingegeben? Sofort die Bank anrufen und die Karte sperren lassen.
- Die SMS löschen. Wer will, meldet sie dem Paketdienst oder dem Bundesamt für Cybersicherheit.
Gut zu wissen
Die Paket-SMS kommt gern dann, wenn man wirklich etwas bestellt hat. Darum nicht auf das Gefühl «das könnte meins sein» hören, sondern immer selbst in der App nachschauen.
Selbst ausprobieren
«Betrugsmaschen gesammelt»
Lektion 8 von 10 aus der Welt «Sicherheits-Agent»
Mit Bildkarten, Spiel, Mission und kurzem Test. Gratis, ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert. Etwa 15 bis 20 Minuten – Sie bestimmen das Tempo. Die Lektion ist für Kinder gemacht – und auch für Erwachsene ein schneller Weg, das Wichtigste selbst auszuprobieren.
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Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
- MI.2.3.h Datenverlust und Schutzmassnahmen – Das Kind weiss, wie Daten verloren gehen können und wie man sie schützt, etwa mit Passwort, Update und Sicherungskopie.
- MI.1.2.h Absicht hinter Medienbeiträgen einschätzen – Das Kind erkennt, was ein Beitrag will, zum Beispiel verkaufen oder überzeugen.
- MI.1.1.e Chancen und Risiken der Mediennutzung – Das Kind kennt Chancen und Gefahren wie Sucht, Schuldenfallen oder Cybermobbing und passt sein Verhalten an.
Quellen und Hilfe
- Die Post: Aktuelle Betrugsversuche im Namen der Post
- Die Post: Verdächtige SMS oder E-Mail erhalten?
- BACS (Bundesamt für Cybersicherheit): Phishing, Vishing, Smishing
Geprüft am 20.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 10-7 «Betrugsmaschen gesammelt» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten
Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).