Die kurze Antwort
In-App-Käufe sind Käufe innerhalb einer App, etwa Edelsteine, Skins, Extra-Leben oder Abos – bezahlt mit echtem Geld. In den Familien-Einstellungen von Apple («Kaufanfrage») und Google («Family Link») lässt sich einstellen, dass jeder Kauf zuerst von den Eltern genehmigt werden muss. Bei ungewollten Käufen eines Kindes kann man beim App-Store eine Rückerstattung beantragen.
Geprüft am 20.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Bezahlen mit dem Handy»
So geht's
- Im App-Store auf den Hinweis «In-App-Käufe» achten – auch bei Gratis-Apps.
- Apple: Einstellungen › Familie › Kind auswählen › Kaufanfrage einschalten.
- Android: in der Family Link App beim Kind unter Google Play die Genehmigung für Käufe festlegen, zum Beispiel für alle kostenpflichtigen Inhalte.
- Keine Kreditkarte im Konto des Kindes hinterlegen; wenn überhaupt, ein kleines Guthaben mit einer Prepaid-Karte.
- Mit dem Kind über Spielwährung, Überraschungskisten und «Gratis testen»-Abos reden: Sie kosten echtes Geld.
- Ungewollter Kauf? Rasch beim Store eine Rückerstattung beantragen und die Einstellungen prüfen.
Gut zu wissen
Auf der PEGI-Alterskennzeichnung zeigt ein eigenes Symbol, wenn ein Spiel In-App-Käufe enthält. Spiele mit bezahlten Überraschungskisten bekommen nach den neuen PEGI-Regeln von 2026 meist eine höhere Altersstufe.
Selbst ausprobieren
«Bezahlen mit dem Handy»
Lektion 5 von 11 aus der Welt «Handy-Profi»
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Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
- MI.1.1.e Chancen und Risiken der Mediennutzung – Das Kind kennt Chancen und Gefahren wie Sucht, Schuldenfallen oder Cybermobbing und passt sein Verhalten an.
- MI.1.1.f Durchdringung des Alltags durch Medien und Informatik – Das Kind beschreibt, wie Computer und Medien Alltag und Berufe verändern, im Guten wie im Schlechten.
Quellen und Hilfe
- Apple Support: Kindersicherung mit der Familienfreigabe einrichten
- Google für Familien: Kaufgenehmigungen bei Google Play
- PEGI: Was bedeuten die Kennzeichnungen?
Geprüft am 20.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 13-5 «Bezahlen mit dem Handy» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten
Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).