Die kurze Antwort
Eine Vertrauensperson ist ein Erwachsener, dem du alles sagen kannst, auch Peinliches, und der dir zuhört und hilft, ohne zu schimpfen. Das können Mama oder Papa sein, die Grosseltern, eine Tante, eine Lehrperson oder die Schulsozialarbeit. Am besten überlegst du dir schon heute, wer das für dich ist – dann weisst du im schwierigen Moment sofort, zu wem du gehst.
Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Fremde im Chat und Hilfe holen»
Wer kann eine Vertrauensperson sein?
Eine Vertrauensperson ist immer ein Erwachsener, den du im echten Leben kennst. Wichtig ist nicht, wer es genau ist, sondern dass du dich bei ihr sicher fühlst. Zum Beispiel:
- Mama oder Papa
- Grossmutter oder Grossvater
- eine Tante oder ein Onkel
- deine Lehrerin oder dein Lehrer
- die Schulsozialarbeit
Wann gehst du zu deiner Vertrauensperson?
- Wenn dir online jemand etwas Komisches schreibt, Fotos will oder dich treffen möchte.
- Wenn dir jemand droht, auch wenn du schon etwas geschickt hast.
- Wenn du etwas Schlimmes gesehen hast, das dir Angst macht.
- Wenn du ein Geheimnis hast, das Bauchweh macht. Gute Geheimnisse sind Überraschungen, die bald alle wissen dürfen. Ein Bauchweh-Geheimnis darfst du immer erzählen.
- Wenn du gemobbt wirst oder einfach traurig bist.
Bekommst du Ärger, wenn du etwas erzählst?
Nein. Eine gute Vertrauensperson schimpft nicht, sondern hilft. Auch wenn du selbst einen Fehler gemacht hast – zum Beispiel ein Foto geschickt –, bist du nicht schuld, wenn dich jemand bedroht. Schuld hat, wer droht. Erzählen ist mutig, und es macht die Last leichter. Zusammen ist vieles einfacher zu tragen.
Und wenn du mit niemandem reden magst, den du kennst?
Dann gibt es Hilfe am Telefon. In der Schweiz hört dir bei der 147 von Pro Juventute jemand zu – gratis, Tag und Nacht. Du kannst auch per WhatsApp, Mail oder Chat schreiben und musst deinen Namen nicht sagen. In vielen Ländern Europas gibt es eine Hilfe-Nummer für Kinder unter 116 111. Ist jemand in Gefahr, wählst du die 112.
So erklärt es Bipo
3 Lernkarten aus der Lektion «Fremde im Chat und Hilfe holen», genau so, wie sie im Spiel stehen.
Deine Vertrauensperson
Eine Vertrauensperson ist ein Erwachsener, dem du alles sagen kannst: Mama oder Papa, eine Lehrkraft, eine Tante. Sie hört zu und hilft dir.
Bipo: Erzählen macht die Last leichter.
Hilfe am Telefon
In deinem Land gibt es eine Hilfe-Nummer für Kinder, etwa 147 in der Schweiz oder 116 111 in vielen Ländern Europas. Anrufen ist gratis, jemand hört dir zu.
Bipo: Schreib die Nummer auf deine Hilfe-Karte. Am besten heute!
Warnzeichen
Achtung, wenn jemand viele Komplimente macht, Geschenke verspricht, Fotos will, in eine andere App oder einen Videochat wechseln will, fragt, wann du allein bist, oder sagt: «Unser Geheimnis!»
Bipo: Gute Geheimnisse machen froh. Schlechte machen Bauchweh.
Gut zu wissen
Für Eltern: Es hilft, wenn ein Kind schon vorher weiss, wer seine Vertrauenspersonen sind. Fragen Sie Ihr Kind ruhig einmal: «Zu wem würdest du gehen, wenn ich gerade nicht da bin?»
MerkeFremde online bleiben Fremde. Droht dir jemand: nie zahlen, nichts mehr schicken, du bist nicht schuld, sag es einem Erwachsenen.
Wichtige Begriffe
- Vertrauensperson
- Ein Erwachsener, dem du alles sagen kannst. Sie hört zu und hilft dir, ohne zu schimpfen.
- Warnzeichen
- Ein Hinweis, dass etwas nicht stimmt, zum Beispiel wenn ein Fremder sagt: «Das ist unser Geheimnis!»
- Hilfe-Nummer
- Eine Telefonnummer, unter der dir jemand gratis zuhört, in der Schweiz die 147.
Teste dich
Fragen aus dem Test der Lektion. Tipp auf eine Antwort.
1. Wo bekommst du Hilfe, wenn du mit niemandem, den du kennst, reden magst?
Lösung zeigen
Bei der Hilfe-Nummer – Dort hört dir jemand zu.
2. Welche Nachricht ist ein Warnzeichen?
Lösung zeigen
Fremder: «Unser Geheimnis!» – Schlechte Geheimnisse erzählst du einem Erwachsenen.
3. Jemand droht, ein Bild von dir zu zeigen. Was ist richtig?
Lösung zeigen
Nie zahlen, nichts schicken, erzählen – Du bist nicht schuld. Erwachsene helfen dir.
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Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
- MI.1.4.b Medien für gemeinsames Arbeiten nutzen, Sicherheitsregeln befolgen – Das Kind arbeitet und tauscht sich mit Medien aus und hält sich an Sicherheitsregeln.
- MI.1.1.e Chancen und Risiken der Mediennutzung – Das Kind kennt Chancen und Gefahren wie Sucht, Schuldenfallen oder Cybermobbing und passt sein Verhalten an.
Quellen und Hilfe
Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 11-8 «Fremde im Chat und Hilfe holen» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten
Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).