Die kurze Antwort
Die Cloud ist so sicher wie der Zugang zu Ihrem Konto: Ein langes Passwort und ein zweiter Schritt mit Code sind das Wichtigste. Freigabe-Links teilen Sie nur bewusst, denn jeder mit dem Link kommt hinein. Wichtig ist auch, wo das Rechenzentrum steht, und dass Wichtiges zusätzlich lokal gesichert ist.
Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Wer hat den Schlüssel?»
Wer hat einen Schlüssel zu meinen Daten?
In der Cloud liegen Ihre Fotos und Dateien auf Computern einer fremden Firma, in einem Rechenzentrum. Darum ist die wichtigste Frage: Wer hat einen Schlüssel? Nur Sie? Auch die Firma? Vielleicht noch andere, denen Sie einmal etwas freigegeben haben? Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) fasst es so zusammen: Cloud-Dienste sind Vertrauenssache.
Wie schütze ich mein Cloud-Konto?
- Ein langes Passwort verwenden, das Sie nirgends sonst benutzen. Ihren Schlüssel geben Sie nie weiter.
- Den zweiten Schritt einschalten (Zwei-Faktor-Authentifizierung): Zusätzlich zum Passwort braucht es einen Code, etwa auf dem Handy – wie beim E-Banking.
- Auf Verschlüsselung achten: Gute Anbieter verwandeln die Daten in eine Geheimschrift. Bei manchen hat nur der Kunde den Schlüssel. Besonders heikle Daten können Sie auch selbst verschlüsseln, bevor Sie sie hochladen.
- Zusätzlich lokal sichern: Die Datensicherung des Anbieters können Sie in der Regel nicht überprüfen. Erstellen Sie darum regelmässig eine lokale Kopie, zum Beispiel auf einer externen Festplatte.
Was ist beim Teilen mit Links zu beachten?
Mit einem Freigabe-Link zeigen Sie anderen ein Album oder einen Ordner. Aber jeder, der den Link hat, kommt hinein – auch wenn er weitergeschickt wurde. Ein Link ist wie ein Zweitschlüssel. Darum:
- Nur mit Menschen teilen, die Sie kennen.
- Alte Links löschen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.
- Ab und zu nachschauen, welche Freigaben im Konto noch bestehen.
Spielt es eine Rolle, wo das Rechenzentrum steht?
Ja. Rechenzentren stehen in vielen Ländern, und in jedem Land gelten andere Gesetze dafür, wer die Daten anschauen darf. Liegen Daten im Ausland, gilt oft ein anderes Datenschutzrecht. Fragen Sie darum nach, wo Ihr Anbieter seine Server hat. Es gibt Schweizer Firmen, die Speicher in der Schweiz anbieten.
Was tun, wenn etwas nicht stimmt?
Sehen Sie fremde Dateien in Ihrem Konto, oder kommen Sie nicht mehr hinein? Dann sofort handeln: das Passwort ändern, den zweiten Schritt einschalten und Freigaben prüfen. Kinder holen dafür sofort Mama oder Papa – Hilfe holen ist mutig, nicht peinlich. Die ganze Anleitung steht auf der Seite «Mein Konto wurde gehackt – was tun?».
So erklärt es Bipo den Kindern
3 Lernkarten aus der Lektion «Wer hat den Schlüssel?», genau so, wie sie im Spiel stehen.
Dein Schlüssel: Passwort und zweiter Schritt
Dein Konto schützt ein langes Passwort. Noch sicherer ist ein zweiter Schritt: ein Code auf dem Handy von Mama oder Papa. Deinen Schlüssel gibst du nie weiter.
Bipo: Zwei Schlösser an der Tür. Da kommt kein Dieb rein!
Vorsicht beim Teilen
Mit einem Freigabe-Link zeigst du anderen ein Album. Aber jeder, der den Link hat, kommt hinein. Teile nur mit Leuten, die du kennst, und lösche alte Links.
Bipo: Ein Link ist wie ein Zweitschlüssel. Verteil ihn nicht!
Wo steht das Lagerhaus?
Rechenzentren stehen in vielen Ländern. Wo deine Daten liegen, ist wichtig: In jedem Land gelten andere Gesetze dafür, wer sie anschauen darf.
Bipo: Meine Fotos reisen weiter als ich in den Ferien!
MerkeIn der Cloud schützt du dich mit langem Passwort und zweitem Schritt, teilst Links vorsichtig und fragst, wo die Daten liegen.
Wichtige Begriffe
- verschlüsseln
- Daten in eine Geheimschrift verwandeln. Wer den Schlüssel nicht hat, sieht nur Zeichensalat.
- Freigabe-Link
- Ein Link, mit dem andere ein Album oder einen Ordner sehen. Jeder, der den Link hat, kommt hinein.
- zweiter Schritt
- Ein zusätzlicher Code beim Anmelden, zum Beispiel auf dem Handy. Zwei Schlösser sind sicherer als eines.
Testen Sie sich
Fragen aus dem Test der Lektion. Tippen Sie auf eine Antwort.
1. Was macht dein Cloud-Konto noch sicherer als ein Passwort?
Lösung zeigen
Ein zweiter Schritt mit Code – Zwei Schlösser sind sicherer als eines.
2. Wer kommt mit einem Freigabe-Link in dein Album?
Lösung zeigen
Jeder, der den Link hat – Darum teilst du ihn nur mit Leuten, die du kennst.
3. Warum ist wichtig, wo das Rechenzentrum steht?
Lösung zeigen
Weil in jedem Land andere Gesetze gelten – Die Gesetze sagen, wer die Daten anschauen darf.
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«Wer hat den Schlüssel?»
Lektion 6 von 7 aus der Welt «Cloud-Pilot»
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Mehr dazu im Spiel: «Was ist die Cloud?» · «Passwortsatz und Zwei-Faktor»
Verwandte Fragen
- Was ist die Cloud? Einfach erklärt
- Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung?
- Was ist ein sicheres Passwort?
- Mein Konto wurde gehackt – was tun?
- Wie mache ich eine Sicherungskopie von Handy und Computer?
Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
- MI.2.3.h Datenverlust und Schutzmassnahmen – Das Kind weiss, wie Daten verloren gehen können und wie man sie schützt, etwa mit Passwort, Update und Sicherungskopie.
- MI.2.3.n Risiken unverschlüsselter Übertragung und Speicherung – Das Kind weiss, warum unverschlüsselte Daten unterwegs oder gespeichert mitgelesen werden können.
- MI.2.3.j Gerät, lokales Netz, Internet als Speicherorte – Das Kind unterscheidet, ob Daten auf dem Gerät, im Heimnetz oder im Internet (Cloud) liegen und wer sie sehen kann.
Quellen und Hilfe
- eBanking – aber sicher! (Hochschule Luzern): Cloud Speicher
- BACS (Bundesamt für Cybersicherheit): Datensicherung
Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 20-5 «Wer hat den Schlüssel?» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten