Die kurze Antwort
Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung braucht die Anmeldung zwei Schlüssel: etwas, das Sie wissen (das Passwort), und etwas, das Sie haben (meist das Handy mit einer App oder einem Code). Selbst wenn ein Passwort gestohlen wird, kommt der Dieb ohne den zweiten Schlüssel nicht hinein. Für E-Mail, Bank, Cloud und soziale Medien sollte sie immer eingeschaltet sein.
Geprüft am 20.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Passwortsatz und Zwei-Faktor»
So geht's
- In den Sicherheitseinstellungen des Kontos nach «Zwei-Faktor», «Bestätigung in zwei Schritten» oder «Anmeldung in zwei Schritten» suchen.
- Wenn möglich eine Authenticator-App oder einen Passkey wählen. Ein Code per SMS ist besser als nichts, aber weniger sicher.
- Die Ersatzcodes (Backup-Codes) ausdrucken oder sicher aufbewahren – falls das Handy verloren geht.
- Zuerst das E-Mail-Konto schützen: Wer die E-Mail hat, kann viele andere Passwörter zurücksetzen.
- Den zweiten Code nie weitergeben – auch nicht am Telefon, auch nicht an angebliche Bankmitarbeiter. Wer danach fragt, ist ein Betrüger.
- Kommt eine Bestätigungsanfrage, die Sie nicht ausgelöst haben: ablehnen und das Passwort ändern.
Gut zu wissen
Betrüger versuchen gezielt, den zweiten Code am Telefon oder auf einer Phishing-Seite zu erfragen. Die Zwei-Faktor-Anmeldung schützt nur, wenn der Code geheim bleibt.
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«Passwortsatz und Zwei-Faktor»
Lektion 6 von 11 aus der Welt «Computer-Führerschein»
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- MI.2.3.h Datenverlust und Schutzmassnahmen – Das Kind weiss, wie Daten verloren gehen können und wie man sie schützt, etwa mit Passwort, Update und Sicherungskopie.
- MI.1.3.d Sicherheitsregeln zu persönlichen Daten in eigenen Beiträgen – Das Kind gibt in eigenen Beiträgen keine persönlichen Daten preis (Name, Adresse, Passwort).
Quellen und Hilfe
- BSI: Zwei-Faktor-Authentisierung
- BACS (Bundesamt für Cybersicherheit): Erste Schritte für Privatpersonen
Geprüft am 20.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 5-5 «Passwortsatz und Zwei-Faktor» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten
Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).