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QR-Code-Betrug: Woran erkenne ich falsche QR-Codes?

  • Für Erwachsene
  • Erklärt
  • 4 Minuten lesen

Die kurze Antwort

Einem QR-Code sieht man nicht an, wohin er führt – er ist nur eine versteckte Internetadresse. Betrüger überkleben Codes an Parkautomaten oder verschicken Briefe und E-Mails mit QR-Code, die auf gefälschte Bezahl- oder Login-Seiten führen; das nennt man «Quishing». Lesen Sie nach dem Scannen zuerst die angezeigte Adresse und geben Sie auf einer so geöffneten Seite keine Kartendaten oder Passwörter ein. Am Parkautomaten zahlen Sie besser mit der offiziellen App oder direkt am Automaten.

Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «QR-Code-Betrug und falsche Gewinne»

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So geht's

  1. Vor dem Scannen hinschauen: Wirkt der Code überklebt, beschädigt oder nachträglich aufgeklebt? Dann nicht benutzen.
  2. Nach dem Scannen die Adresse lesen, die das Handy anzeigt, bevor Sie die Seite öffnen. Sie muss zur offiziellen Seite des Anbieters gehören – ein ähnlich klingender Name genügt nicht.
  3. Am Parkautomaten mit der offiziellen App des Betreibers oder direkt am Automaten bezahlen, mit Münzen oder Karte.
  4. Für Login und Bankgeschäfte nie einen QR-Code benutzen, sondern die App oder die selbst eingetippte Adresse. Auf einer über QR-Code geöffneten Seite keine Passwörter, Kartendaten oder Wiederherstellungswörter eingeben.
  5. Briefe mit QR-Code ernst prüfen: Auch Papier kann gefälscht sein. Verlangt ein Brief, ein «Sicherheitsverfahren zu erneuern» oder ein dringendes Update zu machen, rufen Sie die Bank oder Firma über die Nummer an, die Sie kennen.
  6. Ein Firmenlogo in der Mitte des Codes beweist nichts. Betrüger kopieren Logos bekannter Firmen in ihre eigenen Codes.
  7. Bei Kleinanzeigen aufpassen: Schickt ein angeblicher Käufer einen QR-Code «zur sicheren Bezahlung», ist das eine Falle. Wer etwas verkauft, muss nie Kartendaten oder einen SMS-Code eingeben, um Geld zu bekommen.
  8. QR-Rechnungen nur mit der App Ihrer Bank oder mit TWINT scannen und vor der Freigabe Empfänger, Konto und Betrag prüfen.

QR-Rechnung oder falscher QR-Code?

Die Schweizer QR-Rechnung ersetzt den Einzahlungsschein. Ihr Code enthält die Zahlungsangaben wie Empfänger, Betrag und Währung – und genau diese Angaben stehen auf dem Zahlteil auch lesbar gedruckt.

  • Echte QR-Rechnung: Schweizerkreuz in der Mitte des Codes, daneben lesbare Angaben zu Empfänger, Konto (IBAN) und Betrag.
  • Führt ein Code beim Scannen auf eine Internetseite, ist es keine QR-Rechnung.
  • Gescannt wird mit der Banking-App oder TWINT, nicht mit der Kamera-App.
  • Vor der Freigabe in der App Empfänger, IBAN und Betrag mit der Rechnung vergleichen.

Schon gescannt oder bezahlt?

  1. Nur gescannt und nichts eingegeben: Seite schliessen. Meist ist dann nichts passiert.
  2. Kartendaten eingegeben: sofort Bank oder Kartenherausgeber anrufen und die Karte sperren lassen.
  3. Passwort eingegeben: sofort ändern, auch überall dort, wo Sie dasselbe benutzen, und die Zwei-Faktor-Anmeldung einschalten.
  4. Zahlung im E-Banking oder mit TWINT ausgelöst: sofort Ihre Bank bzw. TWINT kontaktieren.
  5. Eine App installiert: wieder löschen und das Gerät mit einem Virenschutzprogramm prüfen.
  6. Ein Foto vom Code, Aufkleber oder Brief machen und bei finanziellem Schaden Anzeige bei der Polizei erstatten. Den Vorfall können Sie auch dem BACS melden.

Gut zu wissen

Viele Handys zeigen beim Scannen zuerst die Adresse an. Diese kurze Pause ist der beste Schutz: erst lesen, dann öffnen. Und: Ein echter Gewinn oder eine echte Rückzahlung verlangt nie, dass Sie über einen QR-Code Kartendaten eingeben.

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Quellen und Hilfe

Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion E-12b «QR-Code-Betrug und falsche Gewinne» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten

Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).

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