Zum Inhalt
Die Computer-Expedition
für Kinder
Konto DEMO
  1. Hilfe & Fragen
  2. Hilfe-Antworten
  3. Betrug und Phishing

Wie erkenne ich eine Phishing-Mail?

Für Kinder und Eltern

Die kurze Antwort

Eine Phishing-Mail will dich dazu bringen, auf einen Link zu klicken und ein Passwort, einen Code oder Kartendaten zu verraten. Typisch sind ein komischer Absender, Druck («Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt»), ein Link auf eine fremde Seite und ein Angebot, das zu schön ist. Echte Banken, die Post oder Spielefirmen fragen nie per Mail nach Passwort oder Code – im Zweifel nicht klicken und die Firma über ihre eigene App oder Webseite prüfen.

Gratis üben: passende Lektion spielen ›

So geht's

  1. Absender prüfen: Wichtig ist der Teil nach dem @. Passt er nicht zur Firma oder ist er voller Zahlen, ist das ein Warnzeichen – auch wenn Logo und Name echt aussehen.
  2. Auf Druck achten: «Sofort», «letzte Warnung», «nur noch heute» – wer drängt, will verhindern, dass man nachdenkt. Echte Firmen lassen Zeit.
  3. Links nicht anklicken, sondern prüfen: Am Computer zeigt die Maus über dem Link die echte Adresse. Ein vertauschter Buchstabe oder ein fremder Name hinten in der Adresse verrät die Falle.
  4. Zu schönen Angeboten misstrauen: Gratis-Handy, Gratis-Münzen, ein Gewinn ohne Teilnahme – je toller, desto wahrscheinlicher ist es Betrug.
  5. Selbst nachschauen: Die Firma über die eigene App oder die selbst eingetippte Adresse öffnen. Ist dort alles in Ordnung, war die Mail falsch.
  6. Melden und löschen: Die Mail als Spam markieren. In der Schweiz kann man sie an antiphishing.ch weiterleiten. Kinder zeigen die Nachricht zuerst einem Erwachsenen.

Gut zu wissen

Phishing kommt nicht nur per Mail: dieselben Tricks gibt es per SMS («Smishing»), im Chat und am Telefon («Vishing»). Die Regel bleibt gleich: Wer nach Passwort, Code oder Kartendaten fragt, ist verdächtig.

Jetzt gratis üben

Lektion 6 von 10 «Gefälschte Nachrichten erkennen» aus der Welt «Computer-Führerschein» – mit Bildkarten, Spiel, Mission und kurzem Test. Gratis, ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert.

Jetzt gratis üben – Lektion spielen

Entdecken · Spielen · Mission · Test · Anhören

Quellen und Hilfe

Verwandte Fragen

Stand: Oktober 2026 · Aus der Montibit-Lektion 5-6 «Gefälschte Nachrichten erkennen»

Hinweis: Die Hilfe-Antworten sind allgemeine Information und ersetzen keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz), 116 111 (Deutschland) oder 147 (Österreich). Für die Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich.