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Was ist ein Schockanruf und wie reagiere ich?

Für Erwachsene

Die kurze Antwort

Beim Schockanruf erzählen Betrüger eine schlimme Geschichte – ein Angehöriger habe einen Unfall verursacht oder sei verhaftet – und fordern sofort Geld, Gold oder Schmuck als «Kaution». Die Polizei verlangt nie Geld am Telefon und holt nie Wertsachen ab. Legen Sie auf, rufen Sie die Angehörigen über die bekannte Nummer an und melden Sie den Anruf der Polizei, in der Schweiz unter 117.

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So geht's

  1. Auflegen. Sie müssen nicht höflich sein – Betrüger arbeiten mit Druck, Tränen und Zeitnot.
  2. Nichts tun, was am Telefon verlangt wird: kein Geld abheben, nichts übergeben, niemandem die Türe öffnen.
  3. Die Angehörigen selbst anrufen, über die Nummer, die Sie schon kennen. Nicht die Rückruftaste benutzen.
  4. Der angezeigten Nummer nicht trauen: Betrüger können sogar «117» auf dem Display erscheinen lassen. Die echte Polizei ruft nie von der Notrufnummer an.
  5. Die Polizei informieren: in der Schweiz 117, in Deutschland und Österreich 110 bzw. 133, in ganz Europa 112.
  6. Mit älteren Angehörigen vorher darüber reden und ein Familien-Codewort abmachen.

Gut zu wissen

Die Täter rufen oft mehrmals an und geben das Telefon an angebliche Polizisten, Anwälte oder Ärzte weiter. Je mehr Druck, desto sicherer ist es Betrug.

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Quellen und Hilfe

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Stand: Oktober 2026 · Aus der Montibit-Lektion 10-5 «Hacker: die Guten und die Bösen»

Hinweis: Die Hilfe-Antworten sind allgemeine Information und ersetzen keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz), 116 111 (Deutschland) oder 147 (Österreich). Für die Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich.