Jemand erpresst mich mit einem Nacktbild (Sextortion) – was tun?
Für Kinder und Eltern
Nicht zahlen und nichts mehr schicken – Zahlen beendet die Erpressung meist nicht. Sichere Beweise, blockiere und melde den Kontakt und erzähl es sofort einer Vertrauensperson; die Schuld liegt nie bei dir. In der Schweiz helfen die Polizei, die 147 und clickandstop.ch; für Bilder von Minderjährigen gibt es den Dienst «Take It Down».
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So geht's
- Nicht zahlen, nichts mehr schicken, nicht weiter verhandeln.
- Beweise sichern: Bildschirmfotos vom Chat, vom Profil und von den Forderungen. Den Chat nicht löschen.
- Den Kontakt in der App melden und blockieren.
- Sofort einer Vertrauensperson erzählen. Du bist nicht schuld, auch wenn du ein Bild geschickt hast.
- Hilfe holen: in der Schweiz die 147 (rund um die Uhr, auch Chat), die Polizei und clickandstop.ch. In Deutschland die 116 111, in Österreich die 147.
- Bilder von unter 18-Jährigen können über «Take It Down» gemeldet werden, damit grosse Plattformen sie erkennen und entfernen.
Gut zu wissen
Fachstellen raten, Anzeige zu erstatten, auch wenn noch kein Geld bezahlt wurde. Eltern sollten das Kind weder verurteilen noch bestrafen – das Kind braucht jetzt Unterstützung.
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Lektion 9 von 12 «Fremde im Chat und Hilfe holen» aus der Welt «Netz-Bürger» – mit Bildkarten, Spiel, Mission und kurzem Test. Gratis, ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert.
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Quellen und Hilfe
- Pro Juventute: Sextortion (für Eltern)
- Pro Juventute: Beratung + Hilfe 147
- clickandstop.ch: Meldestelle (anonym)
- Take It Down (NCMEC): Nacktbilder von Minderjährigen entfernen lassen
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Stand: Oktober 2026 · Aus der Montibit-Lektion 11-8 «Fremde im Chat und Hilfe holen»