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Ein Fremder schreibt meinem Kind im Chat – woran erkenne ich Cybergrooming?

Für Eltern

Die kurze Antwort

Beim Cybergrooming sucht ein Erwachsener online Kontakt zu einem Kind, oft unter dem Vorwand, gleich alt zu sein, um Fotos zu bekommen oder ein Treffen zu erreichen. Warnzeichen sind viele Komplimente, Geschenke wie Spielwährung, Fragen nach Fotos oder Adresse, der Wunsch nach Geheimhaltung und der Wechsel in einen privaten Chat. Ihr Kind soll wissen: Es bekommt keinen Ärger, wenn es davon erzählt.

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So geht's

  1. Mit Ihrem Kind darüber reden, bevor etwas passiert: «Online weiss man nie sicher, wer schreibt.»
  2. Die Warnzeichen gemeinsam kennen: viele Komplimente, Geschenke, Fotos verlangen, Treffen vorschlagen, «das bleibt unser Geheimnis».
  3. Regeln abmachen: Fremden keine Adresse, keine Telefonnummer und keine Fotos schicken, sich nie allein mit jemandem aus dem Internet treffen.
  4. Versprechen, dass es keinen Ärger gibt, wenn das Kind etwas erzählt – auch wenn es selbst Fotos geschickt hat.
  5. Im Ernstfall: Chat nicht löschen, Beweise sichern, den Kontakt melden und blockieren und die Polizei informieren.
  6. Beratung holen: in der Schweiz bei Pro Juventute (147 für Kinder, Elternberatung) oder anonym über clickandstop.ch.

Gut zu wissen

Grooming passiert oft in Online-Spielen und auf Plattformen mit schwacher Altersprüfung. Interessieren Sie sich für die Spiele Ihres Kindes – dann erzählt es eher, wer dort mitspielt.

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Quellen und Hilfe

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Hinweis: Die Hilfe-Antworten sind allgemeine Information und ersetzen keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz), 116 111 (Deutschland) oder 147 (Österreich). Für die Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich.