Warum machen mich Social-Media-Bilder unzufrieden? (Filter und Schönheitsideal)
Für Kinder und Eltern
Auf Social Media zeigen die meisten nur ihre schönsten zehn Sekunden – oft mit Filter, gutem Licht und vielen Versuchen. Wer seinen ganzen Tag damit vergleicht, fühlt sich schnell schlechter, obwohl dieses Ideal gar nicht echt ist. Hilfreich ist, Konten zu entfolgen, die dir nicht guttun, und dich daran zu erinnern, dass echte Menschen verschieden sind.
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So geht's
- Wissen, was hinter einem Foto steckt: zwanzig Versuche, aufgeräumtes Zimmer, Bearbeitung und Filter.
- Filter erkennen: glattere Haut, grössere Augen, schmaleres Gesicht. Echte Haut hat Pünktchen und manchmal Pickel – das ist normal.
- Klischees bemerken: «Mädchen sind so, Buben sind so». Stimmt das bei dir?
- Nicht deinen ganzen Tag mit den besten Sekunden anderer vergleichen.
- Den Feed aufräumen: Konten entfolgen oder stummschalten, nach denen du dich schlecht fühlst. Konten folgen, die dich zum Lachen oder Lernen bringen.
- Macht dich etwas traurig, darüber reden – mit Eltern, Freunden oder einer Beratungsstelle wie der 147.
Gut zu wissen
Auch Influencer werden oft bezahlt, um Produkte zu zeigen. Werbung muss gekennzeichnet sein, zum Beispiel mit «Anzeige» oder «bezahlte Partnerschaft».
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Quellen und Hilfe
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Stand: Oktober 2026 · Aus der Montibit-Lektion 12-4 «Scheinwelt»