Die kurze Antwort
Sechs Finger, verdrehte Hände oder krumme Schrift verraten KI-Bilder immer seltener, weil die Programme besser werden. Zuverlässiger ist die Frage nach der Quelle: Wer hat das Bild zuerst gezeigt, und berichten auch andere vertrauenswürdige Seiten davon? Ein fehlender KI-Hinweis beweist nicht, dass ein Bild echt ist – im Zweifel teilst du es nicht.
Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Echt oder KI?»
Was kann eine KI mit Bildern?
Eine KI ist ein Computerprogramm, das aus vielen Beispielen gelernt hat. Eine Bild-KI malt, was man ihr wünscht, zum Beispiel einen Hai im Schwimmbad oder eine Katze am Klavier. Nichts davon hat je eine Kamera gesehen, und trotzdem sieht es echt aus. Manche Influencer gibt es sogar gar nicht: Ihr Gesicht kommt aus dem Computer, und eine Firma schreibt die Texte. Nicht alle sagen ehrlich, dass sie eine KI-Figur sind.
Helfen Fehler wie sechs Finger noch?
Früher verrieten sich KI-Bilder oft durch seltsame Hände, sechs Finger, krumme Schrift oder falsche Schatten. Solche Spuren dürfen dir helfen, aber sie entscheiden nicht. Die Programme werden mit jeder neuen Version besser, und die Fehler verschwinden. Gute KI-Bilder sieht man oft gar nicht an. Wer nur nach Fehlern sucht, fällt darum immer öfter herein.
Welche Fragen helfen wirklich?
Die Quelle schlägt die Fehlersuche. Stell dir bei einem überraschenden Bild oder Video diese drei Fragen:
- Wer hat es zuerst gezeigt? Eine Zeitung, ein Museum, ein bekannter Kanal – oder ein unbekanntes Konto ohne Namen?
- Berichten auch andere, vertrauenswürdige Seiten davon?
- Will es mich wütend oder ängstlich machen? Wut ist oft ein Trick, damit man schnell teilt.
Was bedeutet der KI-Hinweis?
Viele Plattformen zeigen einen Hinweis, wenn etwas mit KI gemacht ist. Das ist praktisch. Aber kein Hinweis heisst nicht automatisch «echt», denn Hinweise lassen sich entfernen. Ein Bild ohne Schild ist also nicht einfach in Ordnung. Und wenn du selbst ein Bild mit KI machst, sag ehrlich dazu: «Mit KI gemacht». Selbst gemalt ist etwas anderes.
So erklärt es Bipo
3 Lernkarten aus der Lektion «Echt oder KI?», genau so, wie sie im Spiel stehen.
Fehler suchen hilft immer weniger
Früher verrieten sich KI-Bilder durch seltsame Hände, krumme Schrift oder falsche Schatten. Doch die Programme werden besser, und die Fehler verschwinden.
Bipo: Sechs Finger? Das war einmal.
Quelle schlägt Fehlersuche
Besser ist die Frage: Wer hat es zuerst gezeigt? Eine Zeitung, ein Museum, ein bekannter Kanal? Oder ein unbekanntes Konto ohne Namen?
Bipo: Woher kommt es? Das ist die wichtigste Frage.
Der KI-Hinweis
Viele Plattformen zeigen einen Hinweis, wenn etwas mit KI gemacht ist. Aber kein Hinweis heisst nicht automatisch «echt». Hinweise lassen sich entfernen.
Bipo: Kein Schild heisst nicht: alles in Ordnung.
Gut zu wissen
Eine Bild-KI lernt, aus zufälligem Rauschen Schritt für Schritt ein Bild zu machen, und dein Wunsch lenkt sie dabei. Sie klebt keine Stücke aus fremden Bildern zusammen, sondern malt jedes Bild neu nach Mustern, die sie gelernt hat.
MerkeKI kann echt aussehende Bilder und Videos machen. Prüfe zuerst die Quelle, und teile im Zweifel nicht.
Wichtige Begriffe
- KI
- Künstliche Intelligenz: ein Computerprogramm, das aus vielen Beispielen gelernt hat und zum Beispiel Bilder erfinden kann.
- Quelle
- Wer ein Bild oder Video zuerst gezeigt hat. Die Quelle ist die wichtigste Spur, ob etwas echt ist.
- KI-Hinweis
- Ein Schild auf einer Plattform, das zeigt: Das wurde mit KI gemacht. Fehlt es, ist ein Bild nicht automatisch echt.
Teste dich
Fragen aus dem Test der Lektion. Tipp auf eine Antwort.
1. Was ist bei einem überraschenden Video die beste Frage?
Lösung zeigen
Wer hat es zuerst gezeigt? – Die Quelle schlägt die Fehlersuche.
2. Ein Bild hat keinen KI-Hinweis. Ist es darum echt?
Lösung zeigen
Nein, nicht unbedingt – Hinweise lassen sich entfernen.
3. Warum hilft das Suchen nach falschen Händen immer weniger?
Lösung zeigen
Die Programme werden besser – Die Fehler verschwinden mit jeder neuen KI.
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Quellen und Hilfe
- klicksafe: Desinformation und Meinung
- Jugend und Medien (Bundesamt für Sozialversicherungen): Künstliche Intelligenz
Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 12-5 «Echt oder KI?» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten
