Die kurze Antwort
Legen Sie sofort auf: Microsoft, Apple und andere Software-Firmen rufen nicht unaufgefordert an, um Viren oder Fehler zu beheben. Installieren Sie nie ein Fernwartungsprogramm auf Wunsch eines Anrufers und nennen Sie keine Passwörter, Codes oder Bankdaten. Lief schon eine Fernwartung, trennen Sie das Gerät vom Internet, informieren Sie die Bank, ändern Sie Ihre Passwörter von einem anderen Gerät aus und lassen Sie den Computer prüfen.
Geprüft am 20.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Hacker: die Guten und die Bösen»
So geht's
- Auflegen, ohne zu diskutieren. Die Anrufer sprechen oft Englisch und behaupten, Ihr Computer sende Fehlermeldungen.
- Auch eine Warnung im Browser mit Telefonnummer («Ihr PC ist gesperrt, rufen Sie an») ist eine Falle: Browser schliessen, nicht anrufen.
- Nie ein Programm wie TeamViewer oder AnyDesk installieren, nur weil ein Anrufer es verlangt.
- Hatte der Anrufer schon Zugriff: Internet trennen (WLAN aus, Kabel ziehen), Bank anrufen und Karten sperren lassen.
- Von einem anderen, sauberen Gerät aus die wichtigsten Passwörter ändern, zuerst E-Mail und E-Banking.
- Den Computer von einer Fachperson prüfen und wenn nötig neu aufsetzen lassen. Bei Schaden Anzeige bei der Polizei.
Gut zu wissen
Die angezeigte Telefonnummer beweist nichts: Betrüger können auch Schweizer Nummern vortäuschen. Echte Hilfe holen Sie sich selbst – über die Nummer auf der offiziellen Webseite.
Selbst ausprobieren
«Hacker: die Guten und die Bösen»
Lektion 6 von 10 aus der Welt «Sicherheits-Agent»
Mit Bildkarten, Spiel, Mission und kurzem Test. Gratis, ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert. Etwa 15 bis 20 Minuten – Sie bestimmen das Tempo. Die Lektion ist für Kinder gemacht – und auch für Erwachsene ein schneller Weg, das Wichtigste selbst auszuprobieren.
Lektion gratis spielenEntdecken · Spielen · Mission · Test · Anhören
Verwandte Fragen
- Wie erkenne ich einen Schockanruf?
- Mein Konto wurde gehackt – was tun?
- Ist E-Banking sicher und wie schütze ich mich?
- Was ist die Stopp-Regel bei Betrug?
- Warum Updates wichtig sind – und wie erkenne ich ein falsches Update-Fenster?
Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
Quellen und Hilfe
- BACS (Bundesamt für Cybersicherheit): Anrufe von Betrügern, die sich als Microsoft-Kundenservice ausgeben
- Schweizerische Kriminalprävention (SKP): Support-Anrufe – wenn Kriminelle «helfen» wollen
- cybercrimepolice.ch: PC-Support-Betrug
Geprüft am 20.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 10-5 «Hacker: die Guten und die Bösen» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten
Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).