Die kurze Antwort
Dein Passwort kennen nur du und Mama oder Papa – nicht einmal deine beste Freundin oder dein bester Freund. Auch niemand Fremdes, selbst wenn er sagt, er sei vom Spiel: Echte Firmen fragen nie nach deinem Passwort. Hast du es doch verraten, sag es sofort deinen Eltern und ändert es zusammen.
Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Passwortsatz und Zwei-Faktor»
Warum ist das Passwort geheim?
Dein Passwort ist wie der Schlüssel zu deinem Zimmer. Damit weiss der Computer oder das Spiel, dass wirklich du es bist. Wer dein Passwort kennt, kann so tun, als wäre er du: in deinem Namen Nachrichten schreiben, Sachen ändern oder dein Konto wegnehmen.
Wer darf es kennen – und wer nicht?
- Ja: Mama oder Papa. Sie helfen dir, wenn etwas schiefgeht.
- Nein: die beste Freundin oder der beste Freund. Das Passwort bleibt auch unter Freunden geheim.
- Nein: Fremde im Chat oder im Spiel, auch wenn sie nett sind.
- Nein: Leute, die sagen, sie seien vom Spiel oder vom Support. Echte Firmen fragen nie nach deinem Passwort.
Und Codes, die per SMS kommen?
Die sind genauso geheim. Bei der Zwei-Faktor-Anmeldung kommt ein Code aufs Handy von Mama oder Papa. Dieser Code ist wie ein zweiter Schlüssel. Bittet dich jemand darum – auch eine Freundin im Chat –, gib ihn nie weiter. Mit dem Code kann man ein Konto stehlen. Oft ist das Konto der Freundin schon gestohlen, und jemand anderes schreibt in ihrem Namen.
Ich habe mein Passwort verraten – was jetzt?
- Sag es sofort Mama oder Papa. Du bekommst keinen Ärger, wenn du ehrlich bist.
- Ändert das Passwort zusammen, am besten in einen neuen, langen Passwortsatz.
- War es dasselbe Passwort wie bei einem anderen Konto, ändert ihr es auch dort.
- Schaltet, wenn möglich, die Zwei-Faktor-Anmeldung ein.
So erklärt es Bipo
3 Lernkarten aus der Lektion «Passwortsatz und Zwei-Faktor», genau so, wie sie im Spiel stehen.
Passwörter bleiben geheim
Dein Passwort kennen nur du und Mama oder Papa. Nicht einmal dein bester Freund. Und niemand Fremdes, auch wenn er sagt, er sei vom Spiel.
Bipo: Echte Firmen fragen nie nach deinem Passwort.
Der zweite Schlüssel
Bei Zwei-Faktor braucht es zwei Schlüssel: das Passwort und einen Code, der aufs Handy von Mama oder Papa kommt. Wer nur das Passwort kennt, bleibt draussen.
Bipo: Den Code verrät man nie, auch nicht am Telefon!
Für jedes Konto ein anderes
Jedes Konto braucht ein eigenes Passwort. Sonst ist es wie ein Schlüssel für Haus, Fahrrad und Schatzkiste. Geht er verloren, ist alles offen.
Bipo: Ein Schlüssel für alles? Lieber nicht!
MerkeEin langer Passwortsatz ist stark, jedes Konto bekommt ein eigenes Passwort, und der zweite Schlüssel schützt doppelt.
Wichtige Begriffe
- Passwortsatz
- Ein langes Passwort aus vier oder mehr Wörtern, das nur du kennst – und Mama oder Papa.
- Zwei-Faktor
- Zwei Schlüssel: das Passwort und ein Code, der aufs Handy der Eltern kommt.
- Passwortmanager
- Ein Tresor im Gerät, in dem viele Eltern alle Passwörter sicher aufbewahren.
Teste dich
Fragen aus dem Test der Lektion. Tipp auf eine Antwort.
1. Wem verrätst du dein Passwort?
Lösung zeigen
Nur Mama oder Papa – Echte Firmen fragen nie danach.
2. Was ist Zwei-Faktor?
Lösung zeigen
Ein Code aufs Handy dazu – Passwort und Code zusammen.
3. Warum braucht jedes Konto ein eigenes Passwort?
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Sonst ist alles offen – Ein Schlüssel für alles ist gefährlich.
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Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
- MI.2.3.h Datenverlust und Schutzmassnahmen – Das Kind weiss, wie Daten verloren gehen können und wie man sie schützt, etwa mit Passwort, Update und Sicherungskopie.
- MI.1.3.d Sicherheitsregeln zu persönlichen Daten in eigenen Beiträgen – Das Kind gibt in eigenen Beiträgen keine persönlichen Daten preis (Name, Adresse, Passwort).
Quellen und Hilfe
- BACS (Bundesamt für Cybersicherheit): Erste Schritte für Privatpersonen
- BACS: Ein Passwort für viele Konten
- 147 – Pro Juventute: Beratung für Kinder und Jugendliche
Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 5-5 «Passwortsatz und Zwei-Faktor» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten
Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).
