Die kurze Antwort
Sicher ist ein Code, den niemand errät: mehr als vier Ziffern, kein Geburtsdatum und keine einfache Reihe wie 1234 oder 123456 – noch sicherer ist ein langer eigener Code mit Buchstaben. Dazu kannst du Fingerabdruck oder Gesicht zum Entsperren nehmen. Ohne Sperre kann jeder, der dein Handy findet, Fotos, Chats und Konten öffnen.
Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Handy verloren oder kaputt»
Warum braucht ein Handy einen Sperrcode?
Auf dem Handy sind Fotos, Nachrichten, Kontakte und oft der Zugang zu vielen Konten. Geht es verloren, schützt der Sperrcode all das. Ein Handy, das man nur wischen muss, kann jeder Finder benutzen. Mit Sperrcode kann ein Finder dagegen nichts damit anfangen – vor allem, wenn du das Handy zusätzlich aus der Ferne sperrst. Beim iPhone sorgt der Code ausserdem dafür, dass die Daten auf dem Gerät verschlüsselt sind.
Woran erkennt man einen guten Sperrcode?
- Er ist länger als vier Ziffern. Bei vielen Handys sind auch längere Codes möglich, bei Android bis 17 Ziffern.
- Er ist nicht dein Geburtstag und nicht der Geburtstag von jemandem aus der Familie.
- Er ist keine einfache Reihe wie 1234, 123456, 0000 oder 1111. Die errät man schnell.
- Er ist nicht derselbe wie der PIN der SIM-Karte.
- Am sichersten ist ein eigener Code mit Buchstaben und Zahlen. Beim iPhone nennt Apple «Eigener alphanumerischer Code» und «Eigener numerischer Code» als die sichersten Optionen.
Sind Fingerabdruck und Gesicht sicher?
Ja, als Ergänzung zum Code. Mit Fingerabdruck oder Gesichtserkennung entsperrst du schnell, ohne dass jemand den Code beim Eintippen sieht. Den Code brauchst du trotzdem, zum Beispiel nach dem Neustart. Beim Fingerabdruck hinterlegst du am besten zwei Finger, falls einer verletzt oder schmutzig ist. Eine Gesichtserkennung nur mit der einfachen Selfie-Kamera lässt sich bei manchen Geräten mit einem Foto überlisten – Geräte mit 3D-Kamera sind deutlich sicherer.
Wie richtest du den Sperrcode ein?
- iPhone: Einstellungen › «Face ID & Code» oder «Touch ID & Code» › «Code aktivieren» oder «Code ändern». Unter «Codeoptionen» wählst du die Art des Codes.
- Android: in den Einstellungen unter «Sicherheit» bzw. «Displaysperre» PIN, Passwort oder Muster wählen. Die Namen hängen vom Hersteller ab.
- Danach Fingerabdruck oder Gesicht hinzufügen, wenn du das möchtest.
- Den Code verrätst du niemandem – nur Mama oder Papa dürfen ihn kennen.
- Die Gerätesuche einschalten. Dann kannst du ein verlorenes Handy aus der Ferne finden, sperren und im schlimmsten Fall löschen.
So erklärt es Bipo
3 Lernkarten aus der Lektion «Handy verloren oder kaputt», genau so, wie sie im Spiel stehen.
Der Sperrcode
Ein Sperrcode, ein Fingerabdruck oder dein Gesicht schützen das Handy. Wählt einen Code, den niemand errät. Nicht 1234 und nicht dein Geburtstag.
Bipo: 1234 errät sogar mein Toaster!
Sperren und als verloren melden
Ist das Handy wirklich weg, wird es aus der Ferne gesperrt. Auf dem Bildschirm steht dann eine Nachricht mit einer Nummer zum Zurückgeben. Löschen kommt erst ganz zum Schluss.
Bipo: Gesperrt kann ein Finder nichts damit anfangen.
Die Sicherungskopie
Fotos und Kontakte werden regelmässig kopiert, zum Beispiel in die Cloud. Das ist die Sicherungskopie. Geht das Handy verloren, ist das Wichtigste trotzdem nicht weg.
Bipo: Doppelt gespeichert hält besser!
MerkeHandy weg: ruhig bleiben, Mama oder Papa sagen, finden, sperren. Sperrcode, Sicherungskopie und Hülle schützen schon vorher.
Wichtige Begriffe
- Gerät finden
- Eine Funktion, die ein verlorenes Handy auf der Karte zeigt und es laut klingeln lässt, sogar auf lautlos.
- Sperrcode
- Ein Code, mit dem man das Handy entsperrt. Gut ist er, wenn ihn niemand errät.
- Sicherungskopie
- Eine Kopie von Fotos und Kontakten, zum Beispiel in der Cloud. Geht das Handy verloren, ist das Wichtigste nicht weg.
Teste dich
Fragen aus dem Test der Lektion. Tipp auf eine Antwort.
1. Welcher Sperrcode ist gut?
Lösung zeigen
Ein Code, den niemand errät – Einfache Codes errät man schnell.
2. Du merkst: Dein Handy ist weg. Was machst du als Erstes?
Lösung zeigen
Ruhig überlegen und Mama oder Papa sagen – Je schneller, desto besser.
3. Womit lässt sich ein Handy auf lautlos klingeln lassen?
Lösung zeigen
Mit «Gerät finden» – Von einem anderen Gerät aus.
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Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
- MI.2.3.h Datenverlust und Schutzmassnahmen – Das Kind weiss, wie Daten verloren gehen können und wie man sie schützt, etwa mit Passwort, Update und Sicherungskopie.
- MI.2.3.g Lösungsstrategien bei Problemen mit Geräten – Das Kind weiss, was es tun kann, wenn ein Gerät oder Programm nicht geht, zum Beispiel Hilfe suchen.
- MI.2.1.k Datenreplikation: Backup, Synchronisation, Versionierung – Das Kind kennt Sicherungskopie, Synchronisieren und Versionen und wendet sie an.
Quellen und Hilfe
- BACS (Bundesamt für Cybersicherheit): Erste Schritte für Privatpersonen
- Verbraucherzentrale: Smartphones sicher sperren
- Apple Support: Code auf dem iPhone festlegen
Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 13-6 «Handy verloren oder kaputt» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten