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Ist YouTube Kids sicher? So stellen Sie YouTube kindgerecht ein

Für Eltern

Die kurze Antwort

YouTube Kids ist sicherer als das normale YouTube, aber kein Filter ist perfekt. Für Kinder unter 13 gibt es zwei Wege: die eigene App YouTube Kids mit Altersstufen bis 12 Jahre oder ein Kinderkonto mit Elternaufsicht im normalen YouTube. Am sichersten ist in YouTube Kids die Einstellung «Inhalte selbst genehmigen»: Dann sieht Ihr Kind nur, was Sie freigegeben haben, und kann nicht suchen. Schalten Sie zusätzlich Autoplay aus, begrenzen Sie die Zeit und schauen Sie am Anfang gemeinsam.

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So geht's

  1. Den passenden Weg wählen: für jüngere Kinder die App YouTube Kids, für ältere Kinder ein Kinderkonto mit Elternaufsicht im normalen YouTube. Beides läuft über Ihr eigenes Google-Konto; das Kinderkonto mit Elternaufsicht ist laut Google für Kinder unter 13 gedacht.
  2. In YouTube Kids die Altersstufe festlegen: Einstellungen › Rechenaufgabe lösen oder Sicherheitscode eingeben › Profil des Kindes › Passwort des Elternkontos › «Einstellungen bearbeiten». Zur Wahl stehen «Kleine Kinder» (bis 4 Jahre), «Jüngere Kinder» (5 bis 8), «Ältere Kinder» (9 bis 12) und «Inhalte selbst genehmigen».
  3. Am sichersten ist «Inhalte selbst genehmigen»: Ihr Kind sieht dann nur Videos, Kanäle und Sammlungen, die Sie ausgesucht haben, und die Suche ist aus.
  4. Bei den anderen Altersstufen die Suche ausschalten («Suche deaktivieren»). Dann sieht Ihr Kind nur Videos und Kanäle, die YouTube Kids geprüft hat.
  5. Für ältere Kinder im Kinderkonto mit Elternaufsicht die Inhaltseinstellung wählen: «Ältere Kinder» (in der Regel ab 9 Jahren), «Jugendliche» (ab 13) oder «Ältere Jugendliche» (ab 16). Eingerichtet wird es im Familiencenter der YouTube App oder in der Family Link App.
  6. Autoplay ausschalten, damit nicht von selbst das nächste Video startet: in der YouTube App Profilbild › Einstellungen › Autoplay. Bei Jugendlichen von 13 bis 17 ist Autoplay laut YouTube schon ausgeschaltet.
  7. Zeit begrenzen: In YouTube Kids lässt sich festlegen, wie lange Ihr Kind die App höchstens nutzt. Im Familiencenter können Sie für Kinderkonten Bildschirmzeit-Limits setzen, auch ein eigenes Limit für die Shorts.
  8. Am Anfang gemeinsam schauen, Lieblingskanäle zusammen aussuchen und unpassende Kanäle blockieren. Abmachen: Wenn etwas Komisches oder Gruseliges kommt, zeigt es Ihr Kind Ihnen – und bekommt keinen Ärger.

YouTube Kids oder Kinderkonto mit Elternaufsicht?

Google bietet drei Stufen an. So unterscheiden sie sich:

  • YouTube Kids: eine eigene App mit kleinerer Auswahl, Altersstufen bis 12 Jahre, Suche abschaltbar, auf Wunsch nur von Ihnen genehmigte Inhalte.
  • Kinderkonto mit Elternaufsicht: das normale YouTube mit Filter, gedacht für Kinder unter 13. Kommentare schreiben, eigene Videos und Shorts hochladen, Livestreams machen, Käufe wie Kanalmitgliedschaften und personalisierte Werbung sind ausgeschaltet. Bei der Einstellung «Ältere Kinder» lassen sich Kommentare auch nicht lesen.
  • Teenagerkonto mit Elternaufsicht: für Jugendliche ab 13, freiwillig – Eltern oder Jugendliche können es einrichten.
  • Bei allen Einstellungen gilt: Videos mit Altersbeschränkung sind für Nutzer unter 18 nicht zu sehen.
Gut zu wissen

Shorts sind sehr kurze Videos zum Hochwischen. Weil eines aufs andere folgt, schaut man schnell viel länger als geplant. Für Kinder gibt es dazu die Seite «Warum kann ich nicht aufhören zu scrollen?».

Eingeschränkter Modus: für gemeinsame Geräte

Im normalen YouTube gibt es den eingeschränkten Modus. Er blendet Videos aus, die möglicherweise nicht für alle geeignet sind, und zeigt keine Kommentare. Am Computer schalten Sie ihn über Profilbild › Eingeschränkter Modus ein. Er gilt nur für das jeweilige Gerät beziehungsweise den Browser und muss für jedes Profil einzeln eingeschaltet werden.

Gut zu wissen

Der Filter arbeitet laut YouTube nicht überall gleich gut. Für Kinder unter 13 sind YouTube Kids oder ein Kinderkonto mit Elternaufsicht die bessere Wahl.

Gut zu wissen

Kein Filter ist perfekt. Darum zählt am meisten, dass Ihr Kind weiss: Wenn mich ein Video erschreckt, darf ich es sofort zeigen und bekomme keinen Ärger. Das hilft mehr als jede Einstellung.

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Quellen und Hilfe

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Stand: Oktober 2026 · Aus der Montibit-Lektion 12-6 «YouTube-Profi»

Hinweis: Die Hilfe-Antworten sind allgemeine Information und ersetzen keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz), 116 111 (Deutschland) oder 147 (Österreich). Für die Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich.