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Sicherheit und Betrug

Wurde mein Passwort gestohlen? So prüfen Sie ein Datenleck

  • Für Erwachsene
  • Erklärt
  • 3 Minuten lesen

Die kurze Antwort

Ob Ihre E-Mail-Adresse in einem bekannten Datenleck vorkommt, prüfen Sie kostenlos auf haveibeenpwned.com oder mit dem Datenleck-Check von iBarry. Zusätzlich warnen die Passwort-Verwaltungen von Apple und Google, wenn ein gespeichertes Passwort in einem Leck aufgetaucht ist. Ist ein Konto betroffen, ändern Sie das Passwort dort und überall, wo Sie dasselbe oder ein ähnliches benutzen, und schalten Sie die Zwei-Faktor-Anmeldung ein. Ein Treffer heisst nicht, dass jemand in Ihrem Konto war – aber er ist ein guter Grund, jetzt zu handeln.

Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Datenlecks und Identitätsdiebstahl»

Lektion gratis spielenGratis und ohne Anmeldung.

So geht's

  1. Die eigene E-Mail-Adresse auf haveibeenpwned.com eingeben (auch über den Datenleck-Check von iBarry möglich). Laut Betreiber werden die Suchanfragen nicht protokolliert.
  2. Das Ergebnis lesen: Es zeigt, bei welchem Dienst die Adresse in einem Datenleck vorkommt und welche Daten betroffen waren. Nicht jedes Datenleck enthält Passwörter.
  3. Das Passwort beim betroffenen Dienst ändern – in der App oder über die selbst eingetippte Adresse, nie über einen Link in einer Warn-Mail.
  4. Das Passwort überall ändern, wo Sie dasselbe oder ein ähnliches benutzen, zuerst beim E-Mail-Konto. Angreifer probieren gestohlene Passwörter bei anderen Diensten aus.
  5. Für jeden Dienst ein eigenes Passwort mit mindestens 12 Zeichen verwenden. Ein Passwort-Manager merkt sie sich für Sie.
  6. Wo möglich die Zwei-Faktor-Anmeldung einschalten: Dann reicht ein gestohlenes Passwort allein nicht mehr.
  7. Die Warnung für gestohlene Passwörter auf Handy und Computer einschalten (Anleitungen unten).
  8. In den Wochen danach besonders auf Phishing achten. Waren Bank- oder Kartendaten betroffen, die Karte sperren lassen und die Kontoauszüge prüfen.
  9. Auf haveibeenpwned.com können Sie sich mit «Notify me» benachrichtigen lassen, wenn Ihre Adresse in einem neuen Datenleck auftaucht. Hat Ihr Kind eigene Konten, prüfen Sie seine Adresse gemeinsam.

iPhone: Warnung bei gestohlenen Passwörtern

  1. Einstellungen › Apps › Passwörter: «Kompromittierte Passwörter erkennen» einschalten. Das iPhone meldet dann, wenn ein gespeichertes Passwort in einem bekannten Datenleck vorkommt.
  2. In der App «Passwörter» auf «Sicherheit» tippen. Dort stehen schwache, mehrfach verwendete und kompromittierte Passwörter.
  3. Einen Account antippen und mit «Passwort ändern» das Passwort auf der Website oder in der App ersetzen.

Android und Chrome: Passwortcheck von Google

  1. In Chrome auf dem Computer: Menü mit den drei Punkten › Passwörter und Autofill › Google Passwortmanager › Passwortcheck.
  2. In einem anderen Browser: passwords.google.com öffnen › «Zum Passwortcheck» › «Passwörter prüfen».
  3. Der Check zeigt gehackte, schwache und mehrfach verwendete Passwörter. Gehackte Passwörter beim jeweiligen Dienst sofort ändern.

Gut zu wissen

Ein Datenleck ist nicht Ihre Schuld – meist wurde eine Firma angegriffen. Gefährlich wird es vor allem, wenn dasselbe Passwort für mehrere Konten gilt. Kommen Sie schon nicht mehr in Ihr Konto oder schreibt jemand in Ihrem Namen, helfen die Schritte auf der Seite «Mein Konto wurde gehackt – was tun?».

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Verwandte Fragen

Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
  • MI.2.3.h Datenverlust und Schutzmassnahmen – Das Kind weiss, wie Daten verloren gehen können und wie man sie schützt, etwa mit Passwort, Update und Sicherungskopie.
  • MI.1.3.d Sicherheitsregeln zu persönlichen Daten in eigenen Beiträgen – Das Kind gibt in eigenen Beiträgen keine persönlichen Daten preis (Name, Adresse, Passwort).

Quellen und Hilfe

Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 10-6 «Datenlecks und Identitätsdiebstahl» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten

Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).

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