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Sicherheit und Betrug

Wie merke ich mir viele Passwörter?

  • Für Erwachsene
  • Anleitung
  • 5 Minuten lesen

Die kurze Antwort

Gar nicht alle: Ein Passwort-Manager ist ein Tresor, der alle Passwörter speichert und für Sie einfüllt – Sie merken sich nur ein einziges, starkes Hauptpasswort. Auf iPhone und Android sowie im Browser Chrome ist bereits eine Passwort-Verwaltung eingebaut. Wählen Sie als Hauptpasswort einen langen Passwortsatz und geben Sie es nie weiter.

Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Passwortsatz und Zwei-Faktor»

Warum nicht einfach überall dasselbe Passwort?

Bank, Krankenkasse, Shop, E-Mail: Jeder will ein Passwort. Immer dasselbe zu nehmen ist gefährlich. Wird es an einem Ort gestohlen, probieren Diebe es automatisch auch anderswo aus, und alle Türen stehen offen. Das BACS empfiehlt darum für jeden Dienst ein eigenes Passwort mit mindestens 12 Zeichen – und einen Passwort-Manager, damit das im Alltag überhaupt machbar ist.

Wie funktioniert ein Passwort-Manager?

  • Er bewahrt alle Passwörter an einem Ort auf, wie in einem Tresor.
  • Ein einziges Hauptpasswort öffnet ihn, oft auch Fingerabdruck oder Gesicht.
  • Er erfindet für neue Konten lange, zufällige Passwörter und füllt sie beim Anmelden für Sie ein.
  • Viele warnen, wenn ein Passwort schwach ist, mehrfach vorkommt oder online aufgetaucht ist – so etwa der Google Passwortmanager. Auch die App «Passwörter» auf dem iPhone meldet schwache oder kompromittierte Passwörter.

Wie wähle ich das Hauptpasswort?

  1. Lang statt kompliziert: vier, fünf zufällige Wörter, verbunden mit Zeichen. Leicht zu merken, schwer zu erraten.
  2. Keine Geburtstage, keine Namen von Familie oder Haustieren.
  3. Das Hauptpasswort nirgends sonst verwenden und nie weitergeben.
  4. Einen Passwort-Manager wählen, der die Zwei-Faktor-Anmeldung unterstützt, und sie einschalten.

Was, wenn das Handy verloren geht?

Schreiben Sie das Hauptpasswort und die Wiederherstellungs-Codes auf Papier und legen Sie es an einen sicheren Ort zu Hause. Hier ist Papier ausnahmsweise klug: So kommen Sie auch nach einem Handyverlust wieder an Ihre Passwörter.

Und Passkeys – ganz ohne Passwort?

Wo ein Dienst es anbietet, ersetzt ein Passkey das Passwort: Sie melden sich mit Fingerabdruck, Gesicht oder der Geräte-PIN an. Er funktioniert nur auf der echten Seite, eine gefälschte bekommt nichts. Und er zieht mit aufs neue Handy. Ein Passwort weniger, das man sich merken muss.

So erklärt es Bipo den Kindern

3 Lernkarten aus der Lektion «Passwortsatz und Zwei-Faktor», genau so, wie sie im Spiel stehen.

  • Der Passwort-Tresor der Eltern

    Viele Eltern benutzen einen Passwortmanager: einen Tresor im Gerät, der alle Passwörter sicher aufbewahrt. Ein einziges Hauptpasswort öffnet ihn, oft auch Finger oder Gesicht.

    Bipo: Lass ihn dir zeigen. Aber nur zuschauen!

  • Ein Satz statt ein Wort

    Stärker ist ein Passwortsatz: ein Satz aus vier oder mehr Wörtern, den nur du kennst. Zum Beispiel: Mein Hamster tanzt gern Tango. Lang ist stark!

    Bipo: Denk dir deinen eigenen aus. Diesen kennt jetzt ja jeder!

  • Für jedes Konto ein anderes

    Jedes Konto braucht ein eigenes Passwort. Sonst ist es wie ein Schlüssel für Haus, Fahrrad und Schatzkiste. Geht er verloren, ist alles offen.

    Bipo: Ein Schlüssel für alles? Lieber nicht!

MerkeEin langer Passwortsatz ist stark, jedes Konto bekommt ein eigenes Passwort, und der zweite Schlüssel schützt doppelt.

Wichtige Begriffe

Passwortsatz
Ein langes Passwort aus vier oder mehr zufälligen Wörtern – ideal als Hauptpasswort.
Zwei-Faktor
Ein zweiter Schlüssel neben dem Passwort, meist ein Code oder eine Bestätigung auf dem Handy.
Passwortmanager
Ein Tresor für alle Passwörter. Man merkt sich nur das Hauptpasswort, den Rest füllt er ein.

Testen Sie sich

Fragen aus dem Test der Lektion. Tippen Sie auf eine Antwort.

  1. 1. Was ist ein Passwortmanager?

    Lösung zeigen

    Ein Tresor für Passwörter – Ein Hauptpasswort öffnet ihn.

  2. 2. Welches Passwort ist am stärksten?

    Lösung zeigen

    Sieben Pinguine essen Spaghetti – Lang und überraschend ist stark.

  3. 3. Warum braucht jedes Konto ein eigenes Passwort?

    Lösung zeigen

    Sonst ist alles offen – Ein Schlüssel für alles ist gefährlich.

Selbst ausprobieren

Die Lektion dazu

«Passwortsatz und Zwei-Faktor»

Lektion 6 von 11 aus der Welt «Computer-Führerschein»

Mit Bildkarten, Spiel, Mission und kurzem Test. Gratis, ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert. Etwa 15 bis 20 Minuten – Sie bestimmen das Tempo.

Lektion gratis spielen

Entdecken · Spielen · Mission · Test · Anhören

Mehr dazu im Spiel: «Passwort-Manager und Passkeys» · «Datenlecks und Identitätsdiebstahl»

Verwandte Fragen

Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
  • MI.2.3.h Datenverlust und Schutzmassnahmen – Das Kind weiss, wie Daten verloren gehen können und wie man sie schützt, etwa mit Passwort, Update und Sicherungskopie.
  • MI.1.3.d Sicherheitsregeln zu persönlichen Daten in eigenen Beiträgen – Das Kind gibt in eigenen Beiträgen keine persönlichen Daten preis (Name, Adresse, Passwort).

Quellen und Hilfe

Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 5-5 «Passwortsatz und Zwei-Faktor» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten

Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).

Bipo holt die Werkstatt …