Die kurze Antwort
Gamezeit zählt zur Bildschirmzeit, und eine Zahl für alle gibt es nicht; viele Fachleute nennen für 9- bis 12-Jährige in der Freizeit rund eine Stunde Bildschirm pro Tag als Richtwert. Machen Sie die Zeit gemeinsam ab, mit Pausen und einem klaren Ende – am besten nach einer Runde oder einem Level statt mitten im Kampf. Mitspielen hilft Eltern, die Spiele und ihren Reiz zu verstehen.
Geprüft am 20.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Gamezeit und Gamesucht»
So geht's
- Die Gamezeit gemeinsam abmachen, pro Tag oder pro Woche, und dazu, was sonst noch zum Bildschirm zählt.
- Familienregeln festlegen: zuerst die Hausaufgaben, nicht beim Essen, 1 bis 2 Stunden vor dem Schlafen Schluss, die Konsole bleibt im Wohnzimmer.
- Gut aufhören: nach einer Runde oder einem Level, mit einem Wecker als Erinnerung.
- Danach bewegen: rausgehen, strecken, mit Freunden spielen.
- Auf Alterskennzeichen achten und neue Spiele zuerst gemeinsam ausprobieren.
- Mitspielen und nachfragen: Was macht das Spiel spannend? Mit wem spielst du online?
Gut zu wissen
Viel spielen heisst noch nicht süchtig sein. Hellhörig werden sollte man, wenn ein Kind über Monate Schule, Freunde und Schlaf vernachlässigt und nicht mehr aufhören kann.
Selbst ausprobieren
«Gamezeit und Gamesucht»
Lektion 9 von 12 aus der Welt «Spiele-Werkstatt»
Mit Bildkarten, Spiel, Mission und kurzem Test. Gratis, ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert. Etwa 15 bis 20 Minuten – Sie bestimmen das Tempo. Die Lektion ist für Kinder gemacht – und auch für Erwachsene ein schneller Weg, das Wichtigste selbst auszuprobieren.
Lektion gratis spielenEntdecken · Spielen · Mission · Test · Anhören
Verwandte Fragen
- Woran erkenne ich Gamesucht bei meinem Kind?
- Was bedeuten PEGI und USK? (Altersfreigabe bei Spielen)
- Wie viel Bildschirmzeit ist für Kinder gesund?
- Was sind In-App-Käufe und wie sperre ich sie?
Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
- MI.1.1.e Chancen und Risiken der Mediennutzung – Das Kind kennt Chancen und Gefahren wie Sucht, Schuldenfallen oder Cybermobbing und passt sein Verhalten an.
- MI.1.1.b Vor- und Nachteile medialer Erfahrungen benennen – Das Kind weiss, was an Erlebnissen über Bildschirme gut und weniger gut ist, und kann erklären, warum es Medien nutzt.
Quellen und Hilfe
Geprüft am 20.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 18-6d «Gamezeit und Gamesucht» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten