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Wie verdienen Gratis-Spiele Geld?

  • Für Kinder und Eltern
  • Erklärt
  • 5 Minuten lesen

Die kurze Antwort

Gratis-Spiele kosten beim Herunterladen nichts, trotzdem verdienen die Firmen Geld: mit Werbung, mit Käufen im Spiel wie Edelsteinen, Kleidern oder Überraschungskisten und mit Daten, die die Werbung genauer machen. Viele Spiele sind mit Tricks gebaut – tägliche Belohnungen, Countdowns, blinkende Angebote –, damit du weiterspielst und kaufst. Wer die Tricks kennt, fällt seltener darauf herein.

Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Gaming»

Wie bringt Werbung Geld?

Viele Spiele und Apps sind gratis, weil sie Werbung zeigen. Firmen bezahlen dafür, dass du ihre Werbung siehst. Du bezahlst also nicht mit Geld, sondern mit deiner Aufmerksamkeit. Manche Spiele sammeln dazu Daten: was du anschaust, wie lange und wo. Je mehr eine App über dich weiss, desto genauer passt die Werbung, und desto mehr ist sie den Firmen wert. Darum verrätst du so wenig wie möglich und nutzt einen Fantasienamen.

Was wird im Spiel verkauft?

Der Start ist gratis, Geld verdient das Spiel mit Käufen darin. Das heisst In-App-Kauf. Einzeln sind es oft kleine Beträge, aber viele kleine Käufe von vielen Spielern ergeben für die Firma sehr viel Geld.

  • Edelsteine, Münzen oder andere Spielwährung. Sie sehen aus wie Spielgeld, kosten aber echtes Geld. Weil du nur Steine siehst, merkst du kaum, wie viel du ausgibst.
  • Neue Kleider für die Figur, Extra-Leben oder ein Pass, der mehr Belohnungen freischaltet.
  • Überraschungskisten: Du weisst nicht, was drin ist, meistens etwas Kleines. Das funktioniert wie ein Glücksspiel – die Kiste gewinnt fast immer.
  • Abos, die jeden Monat Geld kosten, bis man sie kündigt.

Welche Tricks halten dich im Spiel?

Manche Spiele sind so gebaut, dass du nie aufhören willst. Denn je länger du spielst, desto mehr Werbung siehst du und desto eher kaufst du etwas. Achte auf diese Tricks:

  • Tägliche Belohnungen: Nur wer jeden Tag kommt, bekommt das Geschenk.
  • Etwas, das welkt: Im erfundenen Spiel «Gemüse-Garten» verdorrt dein Garten, wenn du einen Tag nicht spielst. Das setzt dich unter Druck.
  • Countdowns: «Nur noch 5 Minuten!» Wer so drängt, will, dass du nicht nachdenkst.
  • Blinkende Angebote und Knöpfe, die Lust aufs Kaufen machen.

Wie schützt du dich?

  1. Kaufen nur zusammen mit Mama oder Papa. Karten-Nummern tippst du nie selbst ein.
  2. Mit den Eltern eine Kauf-Sperre am Gerät einstellen.
  3. Überraschungskisten gar nicht erst kaufen, auch nicht mit Spielgeld.
  4. Spielzeit abmachen und einen Wecker stellen. Aufhören ist kein Verlieren, das Spiel wartet auf dich.
  5. Einen Trick entdeckt? Sag ihn laut: «Aha, ein Countdown!» Dann wirkt er schon viel weniger.

So erklärt es Bipo

3 Lernkarten aus der Lektion «Gaming», genau so, wie sie im Spiel stehen.

  • Gratis-Spiele

    Viele Spiele kosten beim Herunterladen nichts. Trotzdem verdienen die Firmen Geld: mit Werbung und mit Käufen im Spiel.

    Bipo: Gratis heisst nicht umsonst. Irgendwer bezahlt immer.

  • Käufe im Spiel

    Neue Kleider, Edelsteine, Extra-Leben: Das sind In-App-Käufe. Sie kosten echtes Geld. Kauf nie etwas ohne Mama oder Papa.

    Bipo: Spielgeld kostet echtes Geld. Klingt komisch, ist aber so.

  • Tricks der Spielmacher

    Tägliche Belohnungen, Countdowns, blinkende Angebote: Viele Spiele sind so gebaut, dass du nicht aufhören willst. Wer die Tricks kennt, fällt weniger darauf herein.

    Bipo: Ich durchschaue euch, ihr Blinke-Knöpfe!

MerkeGratis-Spiele wollen trotzdem Geld. Nie ohne Mama oder Papa kaufen, Überraschungskisten durchschauen und auf das Alterszeichen achten.

Wichtige Begriffe

In-App-Kauf
Ein Kauf mitten im Spiel oder in der App, zum Beispiel Edelsteine oder Kleider. Er kostet echtes Geld.
Überraschungskiste
Eine Kiste im Spiel, bei der du vorher nicht weisst, was drin ist. Sie funktioniert wie ein Glücksspiel.
Alterszeichen
Die Zahl auf dem Spiel. Kleine Bilder daneben zeigen auch, ob es Käufe im Spiel gibt.

Teste dich

Fragen aus dem Test der Lektion. Tipp auf eine Antwort.

  1. 1. Wie verdienen Gratis-Spiele Geld?

    Lösung zeigen

    Werbung und Käufe – Gratis heisst nicht umsonst.

  2. 2. Ein Angebot blinkt: «Nur noch 5 Minuten!» Was ist das?

    Lösung zeigen

    Ein Kauf-Trick – Wer die Tricks kennt, fällt weniger darauf herein.

  3. 3. Was tust du, bevor du etwas im Spiel kaufst?

    Lösung zeigen

    Mama oder Papa fragen – Spielgeld kostet echtes Geld.

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Die Lektion dazu

«Gaming»

Lektion 13 von 14 aus der Welt «Netz-Bürger»

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Mehr dazu im Spiel: «Wie eine Firma Geld verdient» · «Faire Spiele und die Spiele-Welt» · «Lootboxen: Glücksspiel im Game» · «Bezahlen mit dem Handy»

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Quellen und Hilfe

Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 11-9 «Gaming» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten

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