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Was sind In-App-Käufe und wie sperre ich sie?

  • Für Eltern
  • Was tun?
  • 5 Minuten lesen

Die kurze Antwort

In-App-Käufe sind Käufe innerhalb einer App, etwa Edelsteine, Skins, Extra-Leben, Überraschungskisten oder Abos – bezahlt mit echtem Geld, auch in Gratis-Spielen. In den Familien-Einstellungen von Apple («Kaufanfrage») und Google («Family Link») stellen Sie ein, dass jeder Kauf zuerst von Ihnen genehmigt werden muss. Hinterlegen Sie zudem keine Kreditkarte im Konto des Kindes und machen Sie klare Kaufregeln ab.

Geprüft am 22.10.2026 · aus der Montibit-Lektion «Bezahlen mit dem Handy»

Was zählt alles als In-App-Kauf?

Alles, was man innerhalb einer App oder eines Spiels mit echtem Geld kauft. Oft sieht man das Geld gar nicht, weil zuerst eine Spielwährung gekauft wird:

  • Spielwährung wie Edelsteine, Münzen oder Punkte. Sie wirkt wie Spielgeld, hat aber echtes Geld gekostet.
  • Kleider und Aussehen für die Spielfigur («Skins»), Extra-Leben, schnellere Fortschritte.
  • Überraschungskisten (Lootboxen), bei denen der Zufall entscheidet, was man bekommt.
  • Pässe und Abos, die jeden Monat Geld kosten, bis man sie kündigt. «Gratis testen» läuft oft nach ein paar Tagen als Abo weiter.

Wie sperre ich Käufe auf iPhone und iPad?

Mit der Familienfreigabe von Apple und der Funktion «Kaufanfrage». Dann fragt das Gerät des Kindes bei jedem Kauf und jedem App-Download zuerst Sie um Erlaubnis, auch bei In-App-Käufen.

  1. Auf Ihrem Gerät die Einstellungen öffnen und «Familie» antippen.
  2. Den Namen Ihres Kindes antippen.
  3. «Apps & Websites» und dann «Beschränkungen» wählen.
  4. «Kaufanfrage» antippen und «Genehmigung für Käufe verlangen» einschalten.

Wie sperre ich Käufe auf Android?

Mit Google Family Link. Die Einstellung gilt für Käufe über das Abrechnungssystem von Google Play.

  1. Die Family Link App öffnen und oben links Ihr Kind auswählen.
  2. «Einstellungen» und dann «Google Play» antippen.
  3. Unter «Genehmigungen für Käufe und Downloads» auf «Genehmigung erforderlich für» tippen.
  4. Eine Option wählen: «Alle Inhalte», «Nur kostenpflichtige Inhalte» oder «Nur In-App-Käufe».

Was hilft zusätzlich?

  • Keine Kreditkarte und keine Bankverbindung im Konto des Kindes hinterlegen.
  • Bei Spielkonsolen prüfen, ob sich Käufe in den Einstellungen blockieren oder mit einem Passwort sichern lassen.
  • Mit dem Kind klare Kaufregeln abmachen: Gekauft wird nur zusammen, und Karten-Nummern tippt es nie selbst ein.
  • Zusammen nachrechnen, was eine Packung Edelsteine in Franken kostet.
  • Ist doch ein ungewollter Kauf passiert: ohne Vorwürfe reagieren, rasch beim Store eine Rückerstattung beantragen und die Einstellungen prüfen.

So erklärt es Bipo den Kindern

3 Lernkarten aus der Lektion «Bezahlen mit dem Handy», genau so, wie sie im Spiel stehen.

  • Spielgeld ist echtes Geld

    Edelsteine, Münzen oder Überraschungskisten im Spiel kosten oft echtes Geld. Ein Tipp auf den Bildschirm, und es ist weg. Darum kaufst du nie allein.

    Bipo: Glitzernde Steine, echtes Geld. Vorsicht!

  • Die Abo-Falle

    «Gratis testen» läuft oft nach ein paar Tagen als Abo weiter. Ein Abo kostet jede Woche oder jeden Monat Geld, so lange, bis man es kündigt.

    Bipo: Gratis heute, teuer morgen. Ein alter Trick!

  • So schützt du dich

    Kaufen nur mit Mama oder Papa. Am Handy lässt sich einstellen, dass jeder Kauf zuerst ihre Erlaubnis braucht. Und: Karten-Nummern tippst du nie ein.

    Bipo: Erst fragen, dann tippen. So einfach ist das.

MerkeSpielgeld, Abos und Gratis-Tests kosten oft echtes Geld. Kaufen nur zusammen mit Mama oder Papa.

Wichtige Begriffe

kontaktlos
Bezahlen, indem man Karte oder Handy nur kurz ans Bezahlgerät hält. Das Geld kommt trotzdem vom Konto.
Abo
Ein Vertrag, der jede Woche oder jeden Monat Geld kostet, so lange, bis man ihn kündigt.
Vorauszahlung
Man lädt zuerst Guthaben auf. Ist es leer, geht nichts mehr – so gibt es keine bösen Überraschungen.

Testen Sie sich

Fragen aus dem Test der Lektion. Tippen Sie auf eine Antwort.

  1. 1. Was kosten Edelsteine im Spiel oft?

    Lösung zeigen

    Echtes Geld – Spielgeld wird oft mit echtem Geld bezahlt.

  2. 2. Was passiert oft nach einem «Gratis-Test»?

    Lösung zeigen

    Er läuft als Abo weiter – Ein Abo kostet, bis man es kündigt.

  3. 3. Ein Spiel fragt nach einer Karten-Nummer. Was tust du?

    Lösung zeigen

    Mama oder Papa holen – Karten-Nummern tippst du nie selbst ein.

Selbst ausprobieren

Die Lektion dazu

«Bezahlen mit dem Handy»

Lektion 5 von 11 aus der Welt «Handy-Profi»

Mit Bildkarten, Spiel, Mission und kurzem Test. Gratis, ohne Anmeldung, es wird nichts gespeichert. Etwa 15 bis 20 Minuten – Sie bestimmen das Tempo.

Lektion gratis spielen

Entdecken · Spielen · Mission · Test · Anhören

Mehr dazu im Spiel: «Gaming» · «Lootboxen: Glücksspiel im Game»

Verwandte Fragen

Für Lehrpersonen: passt zum Lehrplan 21
  • MI.1.1.e Chancen und Risiken der Mediennutzung – Das Kind kennt Chancen und Gefahren wie Sucht, Schuldenfallen oder Cybermobbing und passt sein Verhalten an.
  • MI.1.1.f Durchdringung des Alltags durch Medien und Informatik – Das Kind beschreibt, wie Computer und Medien Alltag und Berufe verändern, im Guten wie im Schlechten.

Quellen und Hilfe

Geprüft am 22.10.2026. Die Erklärung beruht auf der Montibit-Lektion 13-5 «Bezahlen mit dem Handy» und den genannten Quellen. Sie wurde mit KI-Hilfe ausformuliert und vor dem Veröffentlichen geprüft. Herausgeber: Montibit (Textil-Point GmbH) · So entstehen unsere Antworten

Hinweis: Allgemeine Information, keine persönliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Im Notfall: Polizei 117 (Schweiz) bzw. 112 (Europa), bei Betrug sofort die eigene Bank. Kinder und Jugendliche finden Hilfe bei der 147 (Schweiz).

Bipo holt die Werkstatt …